Am vergangen Sonntag konnte das Team des TuS Griesheims das Saisonfinale in Baunatal für sich entscheiden. Der letzte Wettkampf der Rennserie wurde als Teamsprint ausgetragen. Das bedeutet, dass mindestens vier Athleten pro Team das Rennen gemeinsam absolvieren müssen und nie mehr als wenige Meter voneinander getrennt sein dürfen. Als weitere Besonderheit des Rennformates gab es nach dem Schwimmen eine Unterbrechung, weiter ging es danach mit dem Radfahren in Form eines Jagdstartes.
 Die Griesheimer gingen mit fünf S
tammkräften ins Rennen: Marius Lau, Marius Overdick, Jannik Oeler, Max Hammann und Jesse Hinrichs.
Das Schwimmen lief optimal, denn die ausgeglichene Mannschaft konnte sich überraschender Weise gegen die schwimmstarken Teams durchsetzen und ging als Zweite, mit nur drei Sekunden Rückstand auf die Führenden aus Göppingen aufs Rad.



Dort fackelten die Griesheimer nicht lange und übernahmen schon nach kurzer Zeit die Führung, die sie bis zum Wechsel aufs Laufen nicht mehr abgaben. Durch das schlechte Wetter war absolute Vorsicht geboten um nicht einen unnötigen Sturz zu provozieren. Trotzdem versteuerte sich Lau an einem Wendepunkt und fuhr durch den Graben neben der Straße, blieb aber im Sattel und konnte das Rennen direkt wieder aufnehmen.
Die Verfolger saßen den TuS Athleten dennoch hartnäckig im Nacken, sodass im Laufen noch mal alle Kräfte mobilisiert werden mussten. Den Tagessieg vor Augen zeigte man auch in der dritten Disziplin keine Schwäche und lief einem souveränen Sieg entgegen.
Für die Griesheimer geht damit in eine Saison mit Höhen und Tiefen zu Ende. Zwar stand man mit zwei Zweiten und einem ersten Platz dreimal auf dem Podium, ein schwarzer Tag am Rothsee mit Rang 13 verhinderte aber einen Platz unter den ersten Drei in der Endtabelle. Trotzdem ist Platz 4 das beste Ergebnis seit vielen Jahren.


 
Auch die Männer der ersten Hessenliga gingen in Baunatal über das gleiche Format ins Rennen. Olaf und Torben Koch, Lucas Braun, Dominik Leifer und Leon Weber konnten ihr Schwimmstärke voll ausspielen und begannen den Radabschnitt mit 40 Sekunden Vorsprung. Dennoch konnte das junge Team die Führung gegen die Radstarken Teams nicht verteidigen. Somit stand am Ende ein fünfter Platz zu Buche und ein Vierter in der Abschlusstabelle.