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16
September 2017

Auch in diesem Sommer blieben sich die Triathleten des REA Card Triathlonteams TuS Griesheim treu, denn auch diese Saison wurde von personellen Ausfällen geprägt. Daran konnte leider auch der verbreitete Kader nichts ändern.
So gingen die Griesheimer auch im letzten Rennen des Jahres in Binz auf Rügen mit einem Rumpfkader an den Start. Bei den Damen startete man mit nur drei statt vier Athletinnen.
Die Stammkräfte Annika Koch und Leonie Poetsch wurden durch das Schweizer Nachwuchstalent Anja Weber verstärkt, die bereits am Beginn der Saison erste Erfahrungen im internationalen Topfeld sammeln konnte.
Eine gute Startposition am Strand legte den Grundstein zu einem erfolgreichen Rennen. Weber verpasste die Spitzengruppe nur knapp, da sie nicht schnell genug aus dem Neoprenanzug schlüpfen konnte. Koch und Poetsch folgten in der zweiten Verfolgergruppe, aus der sie heraus die Aufholjagt beim Laufen starteten.  Vor allem Annika Koch machte in ihrer stärksten Disziplin einige Platzierungen gut und konnte sich mit Rang 14 über ihr bisher bestes Bundesligaergebnis freuen.
Poetsch und Weber folgten auf den Rängen 21 und 27.
Mit dem fünften Platz der Tageswertung konnten die Griesheimerinnen sich in der Abschlusstabelle noch auf Rang 7 vorschieben.

 

Noch weiter personell dezimiert war das Herrenteam. Mit Paul Schuster und Scott McClymont waren lediglich zwei Herren des eigentlichen Kaders gesetzt. Das Team wurde durch den aus der Saisonpause geholten Luxemburger Yannick Lieners und Axel Ek aus Schweden ergänzt. Auch Olaf Koch, eigentlich Betreuer des Teams, musste zum Saisonabschluss  noch einmal an der Startlinie antreten.
Die Herren hatten den Start der Damen genau beobachtet und positionierten sich ganz ähnlich, um ebenso gut ins Rennen zu kommen. Dies gelang leider nur McClymont, denn die anderen kamen nicht ganz so schnell vom Fleck und mussten früh eine gute Ausgangsposition abgeben.
Auf dem Rad konnten Koch und Lieners das Tempo des deutschen Oberhauses nicht mitgehen und mussten abreißen lassen. Durch eine beherzte Laufleistung von Schuster und McClymont konnte trotz der vielen Ausfällen noch der zwölfte Tagesplatz für das REA Card Team erzielt werden.  Diese Platzierung nahmen die Herren auch in der Abschlusstabelle ein. 

 

29
August 2017
Im Rahmen des Viernheimer V-Card Triathlons waren am letzten Wochenende zahlreiche Athletinnen und Athleten des REA Card Triathlon Teams TuS Griesheim am Start.
 
Den Auftakt machten am Samstag bei noch fast dichtem Nebel Iris Günther (AK55), Robert Röpert (AK55) und Jürgen Sippel (AK60), die beim Fitnesstriathlon über die klassische Jedermanndistanz jeweils ihre Altersklassen für sich entscheiden konnten.
 
 
Am Mittag griff dann bei herrlichem Sonnenschein die Männermannschaft der 2. Bundesliga Süd ins Rennen ein. Bei der vorletzten Station in Viernheim galt es einen Teamsprint zu absolvieren. Eine Besonderheit bildeten dabei die Startabstände von 30 Sekunden zwischen den einzelnen Teams, die von Anfang bis Ende ein Rennen am absoluten Limit garantierten.
Als Tabellen 3. gingen für Griesheim Max Hammann, Marius Lau, Torben Koch, Jonas Poetsch und Daniel Schmoll mit 1 Minute Rückstand auf den DSW Darmstadt und mit 30 Sekunden auf die Jungs von Nikar Heidelberg ins Rennen. Auf der Schwimmdistanz im Viernheimer Freibad gelang es zunächst den Abstand auf die beiden zuerst gestarteten Teams etwas zu verringern. Auf dem durch kurven und schlechten Belag technisch anspruchsvollen Radkurs gelang es aber leider nicht den Trend weiter fortzusetzen. Schnell verlor man mit Torben Koch den ersten Athleten, der dem hohen Tempo der anderen vier nicht folgen konnte. Jetzt galt es auch mit den Kräften hauszuhalten und noch konkurrenzfähig auf der Laufrunde durch das Waldstadion zu sein. Mit knapp 30 Sekunden Rückstand auf Darmstadt und Heidelberg ging es in die Laufschuhe. Die 5km Laufdistanz brachte dann keine Veränderung mehr. Heidelberg sicherte sich letztendlich souverän den Tagessieg und der Abstand auf den DSW blieb bis ins Ziel nahezu unverändert. Damit steht das Team vor dem Saisonfinale in Baunatal weiterhin auf Tabellenplatz 3 und möchte sich das Podium nicht mehr nehmen lassen.
 
 
Direkt nach der Bundesliga ging es für die Griesheimer Schüler und Jugendlichen auf die Strecke, die sich gewohnt stark präsentierten und traditionsgemäß für viele vordere Platzierungen sorgten:
 
Schüler C männlich
4. Ritter, Levi
7. Gündogan, Luca
 
Schüler B weiblich
9. Gündogan, Chiara
 
Schüler B männlich
4. Schulteis, Paul
9. Kirchner, Emilius
 
Schüler A weiblich
13. Schulteis, Emilie
 
Jugend B weiblich
18. Hammann, Sophia
 
Am Sonntag wurde der Start dann vom Freibad zum Wiesensee nach Hemsbach verlegt. Auch ging es bei der Olympische Distanz mit dem Rad nicht flach durchs Industriegebiet der Stadt Viernheim, sondern durch die Ausläufer des vorderen Odenwalds mit den Highlight des Aufstiegs zur Juhöhe und der sonst für den Radsport gesperrten Durchfahrt des Saukopftunnels. Neben dem Finale des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups gingen auch die Teams der 1. Hessischen Triathlon Liga in die vorletzte Wertungsrunde. Hier bildeten Olaf Koch, Dominik Leifer, Chris Landsiedel, Sascha Sieverding und Leon Weber der Griesheimer Quintett. Auf dem anspruchsvollen Kurs konnten sie sich am Ende des Tages auf Rang 7. platzieren und damit Tabellenposition 3. verteidigen. 
 
Im offenen Rennen galt es für Leonie Poetsch mit einem guten Ergebnis eventuell eine Platzierung unter den Top 3 Frauen der Wertung des Rhein-Neckar-Cups zu erreichen. Sie zeigte von Beginn ein gutes Rennen, hielt auf dem Rad länger die beim Schwimmen übernommene Führung und konnte sich beim Laufen auch noch mal näher an die beiden führenden Damen herankämpfen, leider landete sie aber trotz des Tagespodiums in Viernheim am Ende auf dem 5. Platz im Cup.
 
Im Männerfeld ging es aus Griesheimer Sicht nur für Fabian Reuter noch um die Gesamtwertung. Nach soliden Ergebnissen in Mußbach und Heidelberg wollte er noch ein drittes Rennen in die Wertung einbringen und die durchwachsenen Bundesligarennen der letzten Wochen vergessen machen. Für Paul Schuster und Scott McClymont war es der erste Auftritt in der Rennserie in diesem Sommer. Für Paul war das Rennen relativ schnell gelaufen. In der ersten Abfahrt von der Juhöhe holte ihn eine enge Kurve vom Rad und von da an ging es mit Schmerzen in Wade und Rücken nur noch darum das Ziel zu erreichen. Scott und Fabian lieferten sich lange Zeit ein spannendes Rennen, lagen nie mehr als 60 Sekunden voneinander entfernt und liefen als 8. (Fabian) und 9. (Scott) ins Ziel. 
 
Leider reichte dieses gute Tagesergebnis nicht dazu die Führung in der Vereinswertung zu behaupten und man musste sich im letzten Rennen doch noch dem Tri-Team Heuchelberg geschlagen geben, dass mit Katharina Wolff und Sebastian Kienle zwei Tagessiege in die Wertung einbringen konnte.
 
Last but not least an dieser Stelle erwähnt werden soll der Tagessieg von Hermann Dorner in der AK65. Als zweitältester Teilnehmer ins Rennen gegangen bewältigte der die anspruchsollen Strecken deutlich unter 3 Stunden und sprang nach einer kurzen Masssage im Zielbereich noch deutlich dynamischer aufs Podium als eine Vielzahl seiner jüngeren Mitstreiter. 
 
 

 

28
July 2017
Zum ersten Mal gastiert die Triathlon- Bundesliga am vergangenen Wochenende in Münster. Geschwommen wurde im Hafenbecken, darauf folgten fünf schnelle Rad- und Laufrunden in der unmittelbarer Umgebung. Die Startaufstellung erzeugte ganz besondere Bilder, denn der Steg von dem losgeschwommen wurde, befand sich 20cm unter Wasseroberfläche. 
Ganz nach dem Motto ,,Ladys first'' gingen die Damen in der Besetzung Pohl, Weber, Madsen und Koch als Erste ins Rennen.
Aufgrund des unglücklichen Abschneidens im vorigen Rennen im Kraichgau mussten die Griesheimer Damen von der denkbar schlechtesten Position starten, denn die Startplätze werden nach dem aktuellen Tabellenplatz vergeben. Daraus resultierte eine um ca. 10 Meter längere Schwimmstrecke.
Dennoch konnte die erst 15 jährige Syf Benidx Madsen bei ihrem ersten Bundesligaeinsatz mit der ersten Verfolgergruppe das Wasser verlassen und auf dem Rad zur Spitze aufschliessen. Jasmin Weber und Anna- Lena Pohl fanden sich in der nächsten Gruppe wieder, während Annika in der 4. Gruppe das Wasser verließ. Auf dem Rad erhöhten sich die Abstände der beiden Gruppen jedoch noch weiter auf die Spitze.
Beim Laufen lieferten aber alle Mädels noch ein mal eine Topleistung ab, sodass mit Platz 10 für Syf, 16 für Jasmin, Anna-Lena auf 18 und Annika 32 ein starker 4. Platz für die Teamleistung zu buche Stand. Ein wirklich hervoragendes Resultat, wenn man bedenkt, dass das Starterfeld wieder ein mal mit dem internationalen Who- is who gespickt war.

Die Herren, diesmal mit Hinrichs, Lau, Reuter, McClymont und Westermann am Start konnten sich zum Startsprung auf einer idealen Ausgangsposition aufstellen. Als nach 120 Metern um die erste Boje geschwommen wurde, ging es sehr eng zu, sodass man den Schlägen und Tritten der Konkurenz schutzlos ausgeliefert war. 
 

Dennoch konnten sich Fabian, Scott und Simon in der ersten Verfolgergruppe behaupten, der nur drei Ausreißer voraus waren. Marius folgte in der zweiten, Jesse in der dritten Radgruppe. Letztere hatte noch am Vortag mit einem Magen- Darm- Infekt zu kämpfen gehabt und ging schon deutlich geschwächt ins Rennen.
Für Scott und Simon lief der abschließende Laufpart sehr gut. Beide konnten ihre Topform abrufen. Fabian erwischte leider nicht die besten Laufbeine und musste einige Konkurrenten vorbei ziehen lassen. Marius und Jesse konnten ebenfalls aus der Verfolgung heraus noch solide Ergebnisse abliefern.
Daraus ergab sich abschließend in einem sehr engen Rennen der 10. Gesammtplatz für das REA Card Team.

Nach den ersten beiden Rennen der Rennserie finden sich sowohl die Damen als auch die Herren auf dem 10. Tabellenplatz wieder. In den kommenden drei Wettkämpfen ist aber noch viel Bewegung im Gesammtranking möglich.

 

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