Willkommen beim
Triathlon Team TuS Griesheim

Deutscher Meister Team-Relay 2013 und 2014

https://www.youtube.com/watch?v=9X79UtlgGz4

News & Rennberichte

All Bundesliga HTL Jugend Dies und Das Langdistanz Elite WTS WC EC Kurz und Sprint
Overdick Vierter in Immenstadt

Overdick Vierter in Immenstadt

Dies und Das

Marius Overdick, vom TuS Griesheim, erreichte am vergangenen Sonntag in Immenstad, beim Allgäu- Triathlon wie im Vorjahr den vierten Platz. Nass- kaltes Wetter und steile Anstiege verlangten den Sportlern einiges ab. Marius konnte auf der anspruchsvollen Strecke seine Radstärke ausspielen und an seine Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen. Zudem ging es auch um die deutsche Meisterschaft auf der Olympischen Distanz, in der er, in seiner Altersklasse, die Silbermedaille holte.





Über die Sprintdistanz gingen Leon Günther und Jan Ripper an den Start. Die beiden Junioren erreichten den 4. und 13. Platz. 


Top 20 bei der Ironman 70.3 EM Wiesbaden

Top 20 bei der Ironman 70.3 EM Wiesbaden

Langdistanz

Am letzten Sonntag startete ich bei meiner zweite Europameisterschaft. Schon im vergangenen Jahr war ich in Wiesbaden am Start und wusste, dass es nicht einfach werden würde. Die Strecke durch den Taunus ist schon sehr anspruchsvoll, hinzu kam ein Startfeld der Extraklasse! Über 60 Profimänner waren gemeldet, gespickt mit Topstars der Szene. Es war einer EM würdig.

Der Vortag und der Rennmorgen verliefen unspektakulär, ich fühlte mich gut und war bereit für das Rennen. Der Startschuss fiel um 8Uhr. Es wurde im Gegensatz zum letzten Jahr vom  Ufer als Landstart gestartet. Der Bereich war allerdings für die Anzahl von Athleten nicht gerade groß und so ging es ziemlich eng zu. Meine Startposition war nicht die Beste, ich kam schlecht weg und hatte von Beginn an Probleme dem Tempo der Spitze zu folgen. Mit einem Abstand von ca. 40 Sekunden erreichte ich die erste Wechselzone. Gemeinsam mit dem späteren Sieger Andreas Dreitz machte ich mich auf die Verfolgung der großen Gruppe. Wir schlossen die Lücke und damit war die Ausgangssituation keine schlechte. Das Tempo war hoch und ich fand mich nach den ersten Anstiegen in der zweiten Gruppe wieder. Zusammen mit Rudi Wild und Alessandro Degasperi konnte ich mich dann etwas absetzen. Kurz vor dem langen Anstieg hoch zur Platte überholte uns Boris Stein und forcierte das Tempo. Im Anstieg verlor ich leidet etwas den Kontakt und war von da an auf mich alleine gestellt. Ich fuhr ordentlich aber der Abstand nach vorne wuchs kontinuierlich. Die „zweite“ Schleife kostete mich enorm viel Kraft. Als ich die Wechselzone in Wiesbaden erreicht lag ich auf Position 14, die Top Ten war 3 Minuten weg. Eine schwere Aufgabe. Ich lief ordentlich los und konnte mich schnell einen Platz weiter nach vorne arbeiten. Leider wurden die Beine von Runde zu Runde schwerer. So musste ich noch ein paar Plätze hergeben und erreichte das Ziel nach 4:16:30 Stunden. Platz 17. Damit bin ich nicht unzufrieden, sicherlich ist das Rennen in ein, zwei Situationen nicht gut für mich gelaufen, aber eine Top 20 in diesem starken Feld ist ganz okay.




Ein Dank geht an Alle an der Strecke! Egal ob Familie, Trainer, Betreuer, Bekannte oder einfach nur Zuschauer. Die Stimmung war großartig!

Als nächstes steht das Highlight der Saison an! Ironman 70.3 World Championship! Mooloolaba, Australien!  Schon am kommenden Sonntag geht der Flieger. Ich hab ziemlich Bock!! Es wird meine erste Weltmeisterschaft als Profi, es ist mein erster Trip nach Australien, ich freu mich! Der Startschuss fällt am 04.September um 6:15Uhr Ortszeit.

Bis dahin, bleibt sportlich

Euer Paul

Jannik Oeler gewinnt Citytriathlon Hanau

Jannik Oeler gewinnt Citytriathlon Hanau

Dies und Das

Am vergangenen Sonntag konnte sich Jannik Oeler vom TuS Griesheim beim Hanau Citytriathlon über die Sprintdistanz gegen die überregionale Konkurrenz durchsetzen.
Nach gutem Schwimmen hielt er den Kontakt zur Spitze und konnte nach wenigen Kilometern auf dem Rad die Führung übernehmen, sich jedoch nicht von den Verfolgern absetzen. So wechselten acht Athleten, nur wenige Sekunden voneinander getrennt,  zum abschließenden 5Km- Lauf. Dort entwickelte sich ein Zweikampf um den Tagessieg zwischen dem Griesheimer und Michael Lik aus Bad Orb. Die entscheidende Attacke setzte Oeler auf dem letzten Kilometer und sicherte sich damit den souveränen Gesamtsieg.


Solides Ergebnis in der 2. Bundesliga

Solides Ergebnis in der 2. Bundesliga

Bundesliga

Die vorletzte Station der zweiten Liga wurde wie im Vorjahr in der Tübinger Innenstadt ausgetragen
Schon um 9 Uhr, vor dem Rennen der ersten Bundesliga, ging das TuS Team, bestehend aus Marius Lau, Kristof Hendrickx, Marius Overdick, Jannik Oeler und Johannes Kappel an den Start.
Geschwommen wurde im Neckar. Kristof stieg vor Marius Lau aus dem Wasser, beide schafften den Sprung in die große Führungsradgruppe, die sich auf dem 20 Km langen Wendepunktkurs im Rennverlauf bildete. Dahinter entstand eine ebenfalls recht große Verfolgergruppe, in der die weiteren drei Griesheimer saßen. In dieser Konstellation ging es dann auch auf die abschließenden 5 Laufkilometer.


Kristof lief die ersten zwei Kilometer schnell an und konnte, auf Platz fünf liegend, diesen auch noch bis zum Schluss verteidigen. Marius Lau bestätigte seine  guten Ergebnisse der vorherigen Rennen und erreichte als 14. das Ziel. Auch Johannes Kappel zeigte ein solides Rennen das mit einem 26. Platz belohnt wurde. Jannik Oeler konnte seine Leistung vom Rothsee nicht wiederholen und schloss das Teamresultat mit einem 32. Rang ab. Marius Overdick litt wie in den vorherigen Rennen an Magenkrämpfen und konnte deshalb nicht in den Kampf um die Platzierungen eingreifen.
Am Ende stand für das Team ein 5. Platz in der Teamwertung zu buche, der auch den aktuellen Tabellenstand wiederspiegelt.
Beim Abschlussrennen in Baunatal Anfang September werden die Griesheimer noch mal ihr Bestes geben um sich in der Tabelle noch etwas nach vorne zu schieben.

Podium in Ladenburg!

Podium in Ladenburg!

Langdistanz

Am vergangenen Samstag machte ich mich auf den Weg in die Römerstadt am Neckar. Das Rennen habe ich in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal gemacht und habe viele gute aber auch ganz dunkle Momente erlebt. Am Samstag sollte ein guter Tag her!

Die Strecken sind äußerst anspruchsvoll, gerade die Radstrecke ist mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten gespickt. Das Starterfeld konnte sich sehen lassen. Das Schwimmen im Neckar verlief ohne größere Vorkommnisse.  Mit viel Strömung ging es flussabwärts, ich machte nur das nötigste und erreicht an Position drei liegend zusammen mit nahezu allen Verfolgern das Ufer.  Der spätere Sieger Florian Angert setzte sich schon im Wasser deutlich ab. Dahinter entbrannte der Kampf um das Podest.  Am ersten Anstieg sortiert sich das Feld.  Ich fand mich in der Verfolgergruppe wieder, von hinten schlossen Michael Göhner und Steffen Kundel auf. Ich forcierte gegen Ende des Anstieges das Tempo und setzte mich zusammen mit Michael Göhner von den restlichen Verfolgern ab. Ich fühlte mich gut,  konnte den Abstand nach vorne aber nicht viel verkleinern.  An Position vier liegend erreichte ich die zweite Wechselzone.  Das Podest war noch in Reichweite. '50 Sekunden auf Platz drei' rief mir Kollege Stefan Eichheimer zu. Also los!  Ich fand schnell meinen Rhythmus und machte Boden gut. Bei km 7 überholte ich Malte Plappert, schob mich auf Rang drei und gab diesen Platz auch nicht mehr her.



Mit meiner Leistung bin ich ziemlich zufrieden! Nachdem die letzten Rennen nicht wirklich gut liefen, bin ich nun hoffentlich wieder auf dem richtigen Weg.  Es geht voran. Weiter geht es für mich bei der Europameisterschaft in Wiesbaden. 

Bis dahin

Euer Paul

Annika Koch wird 3. bei Deutschen Meisterschaften in Nürnberg

Annika Koch wird 3. bei Deutschen Meisterschaften in Nürnberg

Jugend

Vergangenen Samstag fanden sich Deutschlands stärkste jugendliche Triathleten in Nürnberg ein um die Deutschen Meister des Jahres 2016 zu ermitteln. Vom TuS mit dabei Annika Koch in der Jugend A, Max Hamann ebenfalls Jugend A und Scott Mcclymont in der Juniorenklasse.

Um 9:00Uhr ging es zunächst für Scott in den Dutzendteich. Diesen verließ Scott nach gutem schwimmen unter den ersten 10 und konnte die Radstrecke in der Spitzengruppe in Angriff nehmen. Die Strecke, zu diesem Zeitpunkt noch nass und sehr rutschig, absolvierte er souverän und konnte sich in der Gruppe gut behaupten, so dass  er in der 23 köpfigen Spitzengruppe vom Rad stieg. Auf dem Laufpart zeigte sich Scott dann wieder verbessert und konnte einen tollen 11.Platz erkämpfen.

 


Eine Stunde nach Scott ging es für Annika in das Rennen. Bei den Damen herrscht die Besonderheit, dass die A Jugendlichen Mädels mit den Juniorinnen starten. Die meist etwas stärker schwimmenden Juniorinnen bestimmen somit auf dem Rad das geschehen. Während die spätere deutsche Meisterin, den Sprung in die 8-köpfige Spitzengruppe schaffte, fand sich Annika in der 3. Radgruppe wieder. Leider waren es nur Annika, zusammen mit 3 Mädels aus Bayern, die immer wieder versuchten das Tempo der 20-köpfigen Gruppe hoch zu halten. So wurde der Rückstand auf die 2. Radgruppe, in der sich auch 6 A-Jugendliche Mädels befanden größer und stieg bis zum Laufen auf 35'' an. Für Annika galt es nun läuferisch das Maximale noch herauszuholen. Zusammen mit einer Athletin aus Bayern begann die 5km lange Aufholjagd. Bis einen km vor dem Ziel konnten sich die beiden auf die Plätze 4 und 5 hervorarbeiten. Der Abstand zu Platz 2 und 3 war jedoch noch 15 bzw. 30 Sekunden groß. Mit einem sehr starken letzten km und gelang es Annika zunächst sich von Position 5 abzusetzen und 200m vor dem Ziel die 3. Platzierte Athletin zu stellen und auf den 3. Platz vor zulaufen. Ein toller Erfolg für Annika, die damit nach dem deutschen Meistertitel im Duathlon, das zweite Podium einer DM in diesem Jahr erreicht.

 

Als letzter TuS Starter ging nun noch Max Hamann ins Rennen. Nach solidem Schwimmen und einer beherzten Radleistung ging Max mit der 2.Radgruppe auf die Laufstrecke. 20 Athleten konnten sich mit der ersten Gruppe zuvor absetzen und starteten 40 Sekunden vorher in die abschließenden 5km. Max kämpfte nun um jeden Platz und die Chance, sich als bester Hesse für die, am nächsten Tag stattfindende TEAM Staffel, zu qualifizieren. Mit einer ordentlichen Laufleistung finishte Max am Ende auf Platz 28 und damit als bester Hesse.

 

In der am darauffolgenden Sonntag stattfindenden Team Staffel belegte Max mit dem Hessischen Team, in einem 28 Mannschaften starken Feld, einen 12. Platz. Die Anzahl von 28 Mannschaften entsteht dadurch, dass die Landesverbände auf Wunsch auch ein 2. Team an den Start stellen dürfen.

TuS Team macht Plätze beim Saisonfinale gut

TuS Team macht Plätze beim Saisonfinale gut

Bundesliga

Am vergangenen Sonntag fand bei Temperaturen über 30 Grad der Abschlusswettkampf der 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga im Baden-Württembergischen Tübingen statt. Vor geschätzten 10.000 Zuschauern standen für die Athleten/innen 750m schwimmen im Neckar, 20km auf einem Stadtkurs in Tübingen und 5 sehr schwere Laufkilometer durch die Tübingen Altstadt auf dem

Für die Griesheimer Damen standen Jasmin Weber, unsere Ironwoman Natascha Schmitt, Jasmin Weber und Annika Koch am Start, die bereits am Samstag in Nürnberg bei der DM der Jugend A den dritten Platz erkämpfte. Nach dem Schwimmen befanden sich unsere Mädels in der 2. Radgruppe mit Anna-Lena, der 3. mit Jasmin und Annika und der 4. mit Natascha wieder. Im Verlaufe der Radstrecke fuhr  die 3. auf die 2. Radgruppe auf und somit verließen 3 TuS Mädels zusammen mit 25 weiteren Frauen die Wechselzone in Richtung Laufstrecke. Natascha folgte aus taktischen Gründen in einem Abstand von 75'' in der nächsten Gruppe. Nun begann das Ausscheidungsrennen durch die Tübinger Altstadt. Auf kurze Steile Anstiege, folgen winklige bergab Passagen, bevor wieder es wieder bergauf ging. Auf dieser Strecke konnten unsere Mädels nochmal alles aus sich herausholen und so stand für Jasmin am Ende Rang 18, für Anna-Lena Rang 22 Annika 25 und Natascha Rang 30 im Feld der 64 Damen zu Buche. Mit diesem Ergebnis gelang durch den 7. Tagesplatz noch der Sprung in der Tabelle von Platz 10 auf Platz 8. ,,Angesichts der krankheitsbedingten Ausfälle von Leonie Poetsch und unserer Nationalkaderathletin Lisa Sieburger ein Ergebnis, mit dem wir überglücklich sind‘‘, so Teammanager Moritz Hofmann.

 



90 Minuten nach den Damen ging es auch für die Herren des TuS darum sich im Feld zu beweisen. Nach einer klugen Startplatzwahl verlief das Schwimmen für Simon Westermann, Scott Mcclymont und Fabian Reuter annähernd perfekt und sie konnten das Wasser unter den ersten 20 der 80 Starter verlassen. Während Dries Mathys und Yannick Lieners etwas später um Position 50 bzw. 70 den Radpart aufnahmen. Dort kam es auf den ersten beiden der 4 Radrunden zum Zusammenschluss einer 50 Mann großen Spitzengruppe, Dries gelang in der 4. Radrunde noch der Anschluss mit weiteren 10 Männern, so dass 60 Herren gemeinsam auf die Laufstrecke gingen. Dort galt es nun hart um jeden Platz zu kämpfen, was unsere Athleten auch taten. Am Ende standen die Plätze 45 für Simon, 47 für Fabian, 51 für Scott, der am Samstag bereits Platz 11 auf der DM der Junioren belegte, 57 für Dries und 68 für Yannick. Im Endergebnis bedeutete das im Tagesergebnis Platz 14 und Platz 12 in der Tabelle. Für die junge Mannschaft mit den zwei 18 und einem 19-Jährigen ein solides und gutes Ergebnis im internationalen Topfeld der Bundesliga. 

Hier gehts zu den Rennvideos:     Damen /// Herren

Bundesligafinale Tübingen

Bundesligafinale Tübingen

Bundesliga

Am kommenden Sonntag steht bereits das Abschlussrennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlonbundesliga auf dem Programm. Aufgrund des olympischen Jahres endet die Bundesligasaison bereits Ende Juli mit dem Rennen in Tübingen. Das Rennen startet mitten in der Innenstadt mit dem Schwimmen im Neckar. Hier fühlen sich die Athleten/innen das erste Mal, wie in einer Arena, denn tausende Zuschauer verfolgen das Schwimmen von der Neckarbrücke und den Ufern aus, bevor es für die Athleten in die Wechselzone direkt auf der Brücke geht. Nach vier Radrunden folgt der abschließende Lauf über den anspruchsvollen bergigen Rundkurs  bei dem noch einmal Gänsehautstimmung aufkommt. Im letzten Jahr peitschten die Zuschauer die Athleten in Dreierreihen durch die Altstadt von Tübingen, bevor es ein letztes Mal über die Neckarbrücke ins Ziel geht.

 

Für die Damen des TuS Griesheim, die in diesem Jahr vom Krankheitspech verfolgt sind, steht noch einmal der Kampf um eine bessere Platzierung im Vordergrund. Nachdem unter anderem die Teamkapitänin Leonie Poetsch die ganze Saison und unsere Nationalkaderathletin Lisa Sieburger für zwei der vier Rennen ausgefallen sind, ist das Saisonziel mit Platz sechs nicht mehr erreichbar. Zum Glück sind beim Abschlussrennen keine weiteren krankheitsbedingten oder verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen und das Team geht in der Besetzung Natascha Schmitt, Anna-Lena Pohl, Jasmin Weber und Annika Koch an den Start. Für die 4 Damen gilt es nochmal alles in die Waagschale zu werfen um den achten Platz zu erkämpfen. Hierfür müssen die Teams vom PV Witten und TuS Neukölln geschlagen werden. Eine schwierige Aufgabe denn Natascha wird sicherlich noch der Ironman in Frankfurt in den Knochen stecken und Rookie Annika bestreitet am Samstag bereits die deutsche Meisterschaft der Jugend A. Dennoch sind wir zuversichtlich auf der Strecke die Laufstärke der Athletinnen ausspielen zu können und unterstützt von vielen Zuschauern und Fans aus der Region und dem Verein wird jede Athletin noch einmal alles aus sich herausholen.

 

Bei den Männern werden die TuS Farben von Simon Westermann, Dries Matthys, Yannick Lieners, Scott McClymont und Fabian Reuter vertreten. Mit dieser jungen Mannschaft setzen wir den Trend der Verjüngung unseres Teams in dieser Saison fort. Allein drei Athleten sind maximal 18 Jahre alt, hiermit gehören wir eindeutig zu den jüngsten Teams in der Liga -drei Athleten unter 19 Jahren stellt kein Team! Für die Athleten gilt es Platz elf gegen das Team aus Grassau und den DSW Darmstadt, die aktuell die Plätze 12 und 13 belegen, zu verteidigen. Hierzu werden die Athleten sich zu keinem Zeitpunkt des Rennens schonen können.

 

Neben den Rennen der 1. Bundesliga ist bereits am Sonntagmorgen die 2. Bundesliga zu Gast in Tübingen.  Hier vertreten Jannik Oeler, Marius Overdick, Marius Lau, Kristof Hendricks und Johannes Kappel die Griesheimer Farben. Nach dem starken Auftakt in Neckarsulm und Darmstadt, musste die Mannschaft nach einem Missgeschick in Roth einen kleinen Rückschlag verkraften. Nun gilt es wieder mit einem soliden Ergebnis zurück in die Spur zu kommen um am letzten Rennwochenende Anfang September in Baunatal noch einmal das Podium angreifen zu können, aktuell liegt das Team auf Platz fünf der Tabelle.

Griesheimer siegen in der Hessenliga

Griesheimer siegen in der Hessenliga

HTL

Am vergangen Sonntag stand für die Männermannschaft der 1. Hessenliga die zweite Station der Saison 2016 auf dem Programm. Beim Celticman an der nordhessischen Stockelache galt es nach dem zweiten Platz vom Saisonstart in Darmstadt auch über das zweigeteilte Format Swim&Run und Sprinttriathlon die Position im vorderen Tabellenteil zu behaupten.



Zunächst standen beim Swim&Run 400m Seeschwimmen und 2,5km Laufen an. Die schwimmstark aufgestellte Griesheimer Mannschaft mit Lucas Braun, Torben Koch, Dominik Leifer, Daniel Schmoll und Leon Weber setzte hier direkt ein Ausrufezeichen. Mit Platzziffer 37 setzte sich sich in diesem Format deutlich von den Mannschaften aus Gelnhausen, Darmstadt und Neukirchen ab und ging so mit einem Vorsprung in das Rennen über die Sprintdistanz am Mittag.
Hier zeigte sich beim Schwimmen ein ähnliches Bild wie am Morgen. Nahezu alle Griesheimer entstiegen in den Top 15 dem Naturbadesee Stockelache. Auf der windanfälligen 18km Radstrecke ging es gerade für die jüngeren Athleten darum sich gegen die radstarken Teams aus Münster, Neukirchen und Darmstadt zu behaupten. Dies gelang mit Bravur, so dass die Ausgangssituation vor dem abschließenden 5km Lauf hervorragend war. Hier zeigte besonders Lucas Braun, nach einer längeren Verletzungspause im Frühjahr eine beeindruckende Leistung und sammelte noch einige Konkurrenten ein. Am Ende kam die Mannschaft mit Platzziffer 53 auf den 3. Platz im Klassement des Sprinttriathlonrennen. Das Tagesergebnis bildete die Addition der beiden Platzziffern aus Swim&Run und Sprint, hier reichte es mit einem deutlichen Vorsprung zum Tagessieg vor den Teams aus Neukirchen und Darmstadt. Damit übernehmen die Männer nach der Hälfte der Saison die Tabellenspitze der 1. Hessenliga. Diese gilt es jetzt bei den Rennen am Twistesee (28.8.) und beim abschließenden Mannschaftssprint in Baunatal (4.9.) zu

Skandinavientour Teil 2

Skandinavientour Teil 2

Langdistanz

Letzten Sonntag stand ich am Start des Ironman 70.3 Schweden in Jönköping.  Die Tage vor dem Rennen waren recht entspannt,  einzig mein Gepäck und mein Rad haben lange auf sich warten lassen. Bei der Zwischenlandung in Oslo sind meine Sachen am Flughafen hängen geblieben und lange wusste irgendwie niemand wo mein Zeug sich gerade befindet. Aber am Donnerstagmorgen war dann alles da.

 


Die Veranstaltung war mal wieder richtig gut! Top organisiert,  anspruchsvolle S
trecken und das Wetter passte auch. Um 8:55 fiel der Startschuss. Es dauerte genau fünf Sekunden bis ich den ersten Schlag auf die Brille bekommen habe. Resultat: den Rest der Schwimmstrecke war ich fast blind unterwegs.  Ging aber ganz gut. Nach dem Wechsel lag ich an Position zwei. Doch ich hatte von Beginn an keinerlei Power in den Beinen. Ich wurde überholt und überholt und musste alle fahren lassen.  Nach 35km war das Rennen für mich eigentlich gelaufen.  Ich wäre ausgestiegen,  aber auf einer 90km Runde ist das gar nicht so einfach. Also fuhr ich fertig.  In T2 angekommen, zog ich mir meine Schuhe an und machte mich auf den Weg.  Warum weiß ich eigentlich auch nicht.  Aber bei den Zuschauermassen wollte ich wenigstens mal losgelaufen sein. Ich ärgerte mich über mich selbst und meine desolate Leistung und rannte eher wie auf einer Sprintdistanz los. Und irgendwie ging es gar nicht so schlecht.  Naja ich beendete das Rennen mit einem soliden 1:16,01 Halbmarathon.



Was ein Tag!  Danke an die Zuschauer! Besonders bedanken möchte ich mich bei meinem Bundesligakollegen und Freund Joel Vikner! Und bei Fredrik Ljungström! Ohne euch hatte ich die Ziellinie nicht gesehen!

Schweden ist ziemlich cool! Ich komme wieder..

Euer Paul

Ironman 70.3 Norwegen

Ironman 70.3 Norwegen

Langdistanz

Der erste Teil der Skandinavientour liegt hinter mir. Am vergangenen Wochenende war ich im regnerischen Norwegen zu Gast. Die Veranstaltung war wirklich top und eine runde Sache! Das Rennen kann ich nur weiterempfehlen. Das Wetter war allerdings nicht so gut. Am Rennmorgen waren es 8 Grad Außentemperatur,  das Wasser hatte knappe 15 Grad und so wurde die Schwimmstrecke leicht verkürzt.



Ich fand mich nach der ersten Boje in der Verfolgergruppe mit Kontakt zur Spitze wieder und daran änderte sich auch nicht viel. Den ersten Wechsel habe ich ordentlich in den Sand gesetzt und so verlor ich den Anschluss nach vorne.  Bis Kilometer 60 fuhr ich nahezu alleine, aber ich war ganz ordentlich unterwegs und fühlte mich im strömenden Regen und bei frischen Temperatur nicht so schlecht. Den Rest der 90km absolvierte ich in einer vier Mann starken Gruppe. In der zweiten Wechselzone merkte ich erst wie kalt mir wirklich war. Auf der Laufstrecke musste ich von Beginn an um jeden Meter kämpfen. Ich fühlte mich kraftlos und war 'mausetot'. Ich wollte nur das Ziel sehen, der Rest war mir zwischenzeitlich einfach egal. 



Ich hatte natürlich andere Pläne,  aber das war einfach nicht mein Tag! Ich bin froh gefinished zu haben. Am Ende reichte es für Platz 10 der Profis und Platz 12 Overall. Das Rennen war nicht mein Bestes. Trotzdem war es eine super schöne Zeit in Norwegen.  Die Landschaft ist der Hammer!  Jetzt bin ich in Schweden angekommen,  mein Gepäck hängt zwar noch irgendwo zwischen Haugesund und Stockholm fest, aber bis zum Wochenende habe ich das hoffentlich wieder. Nächster Halt Ironman 70.3 Schweden/Jönköping

Natascha Schmitt wird Vierte bei der Ironman Europameisterschaft Frankfurt und Dritte der Deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz

Natascha Schmitt wird Vierte bei der Ironman Europameisterschaft Frankfurt und Dritte der Deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz

Langdistanz

Pünktlich um 6:30 Uhr wurden die Profi-Männer auf die Reise geschickt. Zwei Minuten dahinter die Profi-Damen. Aufgrund einer angeblichen Wassertemperatur von ungefähr 23 Grad mussten die Profis ohne Neoprenanzug die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke in Angriff nehmen, die Altersklassenathleten durften mit „Gummihaut“ schwimmen. Für Natascha war es ohne Neopren ein kleiner Vorteil, da sie keine Probleme mit Kälte hat und zudem zu den stärkeren Schwimmerinnen zählt, die ihre Leistung so noch besser ausspielen können. Natascha erwischte einen fantastischen Start und konnte sich gleich an Position zwei setzen. Leider konnte sich Daniela Ryf bereits nach einigen Metern einen Vorsprung erarbeiten, sodass Natascha alleine die 3,8 Kilometer schwimmen musste. Nichts desto trotz erreichte sie nach 55:57 Minuten als zweite Frau die Wechselzone.
Nach einem schnellen Wechsel konnte sich die Frankfurterin bereits nach wenigen Metern auf der Radstrecke an der großen Favorit Daniela Ryf vorbei schieben und von dort an ihr eigenes Rennen machen.
Die Sportwissenschaftlerin drückte mächtig aufs Pedal und konnte ihren Vorsprung schnell ausbauen obwohl sie auf der Radstrecke überwiegend alleine unterwegs war und nicht das Glück hatte mit Männern mitfahren zu können. „Ich habe gedacht, träume ich, dass kann doch gar nicht sein?!? Ich führe die Europameisterschaft in Frankfurt an,“ so Natascha. Natascha hatte sogar für Jeden den sie an der Strecke erkannte und ihren Namen rief ein Lächeln auf den Lippen. „Ich habe meine Fahrt einfach genossen und wollte meinen Fans an der Strecke etwas zurück geben und ihnen zeigen, dass ich sie wahrgenommen habe,“ so Natascha.
Die Hälfte der Distanz hatte die Frankfurterin nach gut 2:21 Stunden absolviert, was eine neue Bestzeit auf dieser Strecke bedeutet. Die zweite Runde wurde dann für die 30jährige etwas mühseliger, da der Wind mehr und mehr auffrischte und sie komplett alleine (ausser verfolgt von den Motorrädern) unterwegs war.



Foto: Marcel Hilgert

Nach 4:54:15 Minuten erreichte sie mit mehr als fünf Minuten Vorsprung auf Daniela Sammler 
Wechselzone. Nun begann das große Fragezeichen. „Ich habe alles versucht, doch die fehlenden Laufkilometer machten sich ab der Hälfte der Marathonstrecke bemerkbar,“ so Natascha.
Nataschas Schritt wurde immer unrunder. Es sah aus als würde sie humpeln. So musste sie dann schließlich Melissa Hausschildt passieren lassen und kämpfte weiter. Sie versuchte sich immer wieder zu motivieren, schneller zu laufen und fest an das Podium zu glauben.
Doch die Schritte wurden immer langsamer.
So musste sie erst Daniela Sämmler vorbei ziehen lassen und auf den letzten Kilometern auch noch Katja Konschak. Am Ende erreichte die Sportwissenschaftlerin nach 3:21:43 Minuten für den abschließenden Marathon und einer Gesamtzeit von 9:16:40 Minuten als Vierte der Ironman Europameisterschaft und Dritte der Deutschen Langdistanzmeisterschaft das Ziel. „Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht, dass es am Ende wieder einmal die „Holzmedaille“ geworden ist, doch ich habe alles gegeben und alles versucht, sodass ich mir keinen Vorwurf machen kann. Am Ende freue ich mich über eine neue Bestzeit und über meinen vierten Platz bei der Ironman Europameisterschaft. Ich glaube ich habe heute gezeigt, dass ich durchaus auch Potential auf der Langdistanz habe. Ich hätte niemals zu träumen gewagt, dass ich 180 Kilometer alleine an der Spitze fahren würde.
Es war wie in einem Traum und dieses Gefühl nimmt mir keiner mehr. Ich wusste, ich muss im Wasser und auf dem Rad alles versuchen, sonst habe ich aufgrund der Verletzung keine Chance im Marathon. Auch einen Tag später würde ich alles genau so machen, wie ich es gestern gemacht habe. Nächstes Jahr komme ich hoffentlich verletzungsfrei durch den Winter und dann werde ich wieder angreifen,“ so Natascha. Natascha möchte ihrem ganzen Team vor allem ihrem Trainer Rainer Skutschik und ihrer Familie einen großen Dank für die großartige Unterstützung aussprechen, zudem ihren ganzen Sponsoren und Partnern ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich wäre.

Koch beste Deutsche beim EC Holten

Koch beste Deutsche beim EC Holten

Elite WTS WC EC Kurz und Sprint
Am Wochenende stand unsere junge Griesheimer Nachwuchsathletin Annika Koch zum ersten mal bei einem Europa Cup Rennen am Start. Begleitet wurde sie von ihrer Team Kollegin Anna - Lena Pohl.
Gleich zu Anfang wurde Annika Koch von dem deutlich aufwändigerem Einchecken-Prozedere überrascht. Es müssten Bilder vom Einteiler gemacht werden und das Einchecken des Fahrrades dauerte insgesamt deutlich länger. Dadurch hatten die Athleten nur eine kurze Zeitspanne, um sich aufzuwärmen und startbereit zumachen.
Vor dem Schwimmstart wurden alle Athleten in der Reihenfolge ihrer Startnummer mit Namen und Herkunftsland aufgerufen.
Aufgrund der relativ niedrigen Wassertemperatur von etwas über 19 Grad, wurde mit Neopren geschwommen. Beim Schwimmen konnte sich Annika direkt gut durchsetzen, sodass sie in mit der dritte Radgruppe fuhr.
Während des Radfahrens setze Dauerregen ein. Mit einer Athletin aus den Niederlanden könnte sie während der ersten Radrunde (von insgesamt zwei) einen erfolgreichen Ausreißversuch starten und mit ihr dann erfolgreich zur zweiten Radgruppe aufschließen.
Auch wenn Annika als eine der ersten in dieser Radgruppe in die Wechselzone einfahren konnte, hatte sie bei ihrem engagierten auftritt auf dem Rad ein paar Körner zu viel liegen gelassen, sodass sie in der ersten Laufrunde nur wenige Plätze "gut machen" konnte. In der zweiten Laufrunde konnten sie dann ihren gewohnten flotten  Laufrhythmus wieder finden und dann noch ein mal richtig Plätze gut gemacht. 



Am Ende erreichte sie den 12. Platz, war damit die erste Deutsche in diesem Wettkampf. Anna-Lena Pohl setzte sich in dem Herausragende besetztem Profifeld beherzt durch und erreicht den 22. Platz.
TuS Griesheim auf Platz 9. und 12. in der Triathlon Bundesliga

TuS Griesheim auf Platz 9. und 12. in der Triathlon Bundesliga

Bundesliga

Das dritte Rennen der Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga wurde im und um den Düsseldorfer Medienhafen ausgetragen. Zum ersten Mal wurde das Rennen live im Internet übertragen, sodass man auch zuhause das Geschehen verfolgen konnte.

Die Herren traten in ähnlicher Konstellation wie in den bisherigen Rennen an. Yannick Lieners, Scott McClymont und Fabian Reuter wurden wieder von Axel Ek und Gabriel Sandör aus Schweden, die nur beim ersten Rennen im Kraichgau dabei waren, unterstützt.
In der Auftaktdisziplin mussten die Griesheimer ordentlich einstecken, denn im Wasser wird mit allen Mitteln versucht sich einen Vorteil zu verschaffen. So wird das Hafenbecken schnell zur ,,Waschmaschine‘‘, in der sogar Fabians Schwimmbrille zu Bruch ging.



Gabriel erreichte als bester Griesheimer in der Verfolgergruppe den Ausstieg, die anderen Vier folgten gemeinsam in der nächsten Gruppe.
Dummerweise fuhr Yannick am Wendepunkt ein anderer Athlet ins Hinterrad, sodass beide stürzten und die Gruppe zerteilten. Zum Glück befanden sich die anderen TuSler vor dem Sturz und konnten unversehrt weiter fahren. Für Yannick war damit das Rennen beendet, da die Felge seines Vorderrads zerbrochen war.
Auf dem abschließenden 5 Km Lauf wurde noch  mal um jede Position gekämpft und die Griesheimer konnten sich noch einmal gegenseitig motivieren ein paar Plätze gut zu machen. Am besten gelang es Gabriel, der noch auf den elften Rang vorlief. Fabian wurde 49, vor Axel ( 56.) und Scott (64.).
Daraus resultierte der 12. Platz in der Teamwertung. Die Griesheimer finden sich nach drei von vier Rennen auf dem elften Tabellenplatz wieder.


Foto: DTU Jörg Schueler 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga

Die Damen gerieten aufgrund von zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen vor dem Rennen noch in einen Personalengpass. Franziska Fleck konnte durch ihr spontanes Einspringen den Start der Griesheimer Damen erst ermöglichen. Neben ihr ging Anna-Lena Pohl und das 17- Jährige Griesheimer Nachwuchstalent Annika Koch an den Start.
Beim Start kam Anna-Lena noch am besten aus dem Gedränge und konnte sich gut für das anschließende Radfahren positionieren. Franziska folgte ihr 20 Sekunden später.
Leider konnte Anna-Lena die gute Ausgangslage an diesem Tag nicht nutzen. Ihr wurde immer wieder schwarz vor Augen und sie hatte starke Kopfschmerzen. Trotzdem Biss sie sich ins Ziel durch, da jede Griesheimerin  bei Minimalbesetzung finishen musste.
Annika erwischte eine starke Radgruppe mit der sie einige Plätze gut machen konnte. Ihr gelang es dank überragender Laufleistung noch, sich in dem internationalen Profifeld auf den 22. Rang vorzuschieben. Franziska und Anna- Lena erkämpften sich die Plätze 34. und 36., die zu dem diesjährig besten Mannschaftsergebnis, dem 9. Platz führten.
Damit verbesserten sich die Griesheimer auf den Zehnten Tabellenplatz.




Bewegte Bilder gibt es hier
Herren: www.youtube.com/watch?v=bZwc5gMndiY
Damen: www.youtube.com/watch?v=dfpX-JkPXVo

Paul Schuster verteidigt seinen Titel

Paul Schuster verteidigt seinen Titel

Langdistanz

Am vergangenen Sonntag war TuS Athlet Paul Schuster beim Heinerman in Darmstadt am Start. Zusammen mit Sean Donnelly ging er als Topfavorit in sein Heimrennen. Donnelly stürzte am Vortag und ging so angeschlagen in den Wettkampf, sorgte aber mit einer tollen Schwimm- Radleistung für ein spannendes Rennen.


Foto: zoeller-foto.de

Vom Start weg drückten die Jungs im equipeRED-Dress dem Rennen ihren Stempel auf. Der Top-Schwimmer Sean Donnelly setzte sich zügig an die Spitze des Feldes und sorgte für ein hohes Tempo dem nur Paul folgen konnte. Zusammen ging es in die Wechselzone und auf die Radstrecke. Die Beiden schenkten sich nichts und hielten das Tempo weiter hoch. „Auf dem Rad haben wir beide für das Tempo gesorgt, jeder hat versucht den anderen los zu werden.“ so Schuster nach dem Rennen. Doch keiner konnte sich absetzten und so ging es Seite an Seite zum zweiten Wechsel. Auf der Laufstrecke sorgte Paul dann relativ schnell für klare Verhältnisse und machte sich auf den Weg seinen Titel zu verteidigen. Donnelly hatte mit den Folgen seines Unfalls zu kämpfen und konnte dem Tempo nicht folgen.

Paul lief dem Sieg entgegen, aber keines Falls locker. „Mein Trainer Gerald Reichart gab mir die Vorgabe zumindest bis Km 7 richtig schnell zu laufen und so war es doch ziemlich hart auf der Laufstrecke.“

Wir sagen Herzlichen Glückwunsch zur Titelverteidigung!

Für Paul geht es am Donnerstag nach Skandinavien. Er starten am 03.07 beim Ironman 70.3 Norwegen und eine Woche später beim Ironman 70.3 Schweden.

Wir wünschen viel Erfolg!

 

 

Rothsee- Desaster Teil 2

Rothsee- Desaster Teil 2

Bundesliga

Der dritte Wettkampf der 2. Triathlon Bundesliga wurde am Samstag am Rothsee ausgetragen. Das Team, bestehend aus Marius Lau, Marius Overdick, Max Hamann, Jannik Oeler und Jan Regenfuß, sollte an die guten Leistungen aus den ersten Rennen anknüpfen. Vorallem solllte nicht das Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholt werden, als man mit einer ähnlich guten Platzierung in der Tabelle ein schwaches Tagesresultat erziehlte und einige Ränge abrutschte.




Aber nach dem 750m langen Dreieckskurs durch den See fand sich keiner der Griesheimer in einer der beiden vorderen Gruppen wieder. Marius Lau, Marius Overdick und Max Hamann fuhren in der dritten Gruppe, dahinter Jan und Jannik. Zum Vorteil der Griesheimer wollte niemand in der Spitze Tempoarbeit verrichten, sodass sich ein großes Hauptfeld bildete, dem nur eine kleine Führungsgruppe enteilt war. Da die Radstrecke über schmale Feldwege führte, neutralisierte sich das Feld weitestgehend bis zum zweiten Wechsel. In der engen Zufahrt zur Wechselzone, die knapp 50 Athleten gleichzeitig erreichten, herrschte vollkommenes Chaos, ebenso in der extrem engen Wechselzone.  ,,Als ich mein Rad abstellte konnte ich meine Startnummer und Schuhe nirgends finden. Da ich einer der Letzten beim Wechsel war, ging ich davon aus, dass jemand versehentlich meine Schuhe und Nummer im Durcheinander angezogen hat. Viele tragen hier das gleiche Salming Modell‘‘, kommentierte Jannik was er beim Wechsel erlebte. ,, Ich musste eine schnelle Entscheidung treffen und entschied mich das letzte Paar Schuhe zu nehmen, dass dort noch stand und ich meinem potentiellen Dieb zuordnete‘‘. In einem drei Nummern zu kleinem Schuh lief er dann den Mannschaftskollegen hinterher, die sich schon auf der Laufstrecke über den Seedamm befanden.
Die Sonne schien erbarmungslos auf die Athleten, für die es keinen Meter Schatten auf den abschließenden  5 Km gab. Marius Lau kam mit den Bedingungen noch am besten zurecht und bestätigte seine gute Leistung aus Darmstadt mit dem 16. Platz. Marius Overdick, Max und Jan mussten den hohen Temperaturen Tribut zollen und konnten nicht ihre gewohnte Leistung abrufen. Sie kamen auf die Plätze 42, 46 und 57.



Jannik rollte noch das komplette Feld von hinten auf und erreichte als 7. das Ziel.
Dort versuchte er zwar direkt den Vorfall in der Wechselzone aufzuklären, doch wie sich dann heraus stellte, hatte er im Chaos seine eigenen Schuhe übersehen und fälschlicherweise die eines anderen Athleten weggenommen. Daraufhin musste natürlich die Disqualifikation folgen.
Mit einem 13 Platz für das Team verspielte man hier wie im Vorjahr die gute Tabellenposition.
Zum Glück folgen noch die Rennen in Tübingen und Baunatal, bei denen die Jungs sicher noch ein mal ihr ganzes Können unter Beweis stellen werden.

Vorbericht Düsseldorf

Vorbericht Düsseldorf

Bundesliga

Am Sonntag lädt die 0,0% Bitburger Triathlon Bundesliga zum dritten Mal in diesem Jahr zum Showdown der besten Clubs Deutschlands. Rund um den Medienhafen in Düsseldorf finden das, über die Sprintdistanz (750m/20km/5km) ausgetragene, Rennen statt, bei dem die Griesheimer wieder eine Damen und Herrenmannschaft stellen.
Neben den Schweden Gabriel Sandör und Axel Ek, wird auch wieder Yannick Lieners aus Luxemburg für den TuS um Platzierungen kämpfen. Das fünfköpfige Team wird durch Fabian Reuter und Scott McClymont vervollständigt, für die es neben der Bundesligawertung auch um den deutschen Meistertitel geht.

Foto: DTU Ingo Kutsche Bundesliga

Der Damenkader steht aktuell krankheitsbedingt vor einem Engpass. Wer neben Annika Koch und Anna- Lena Pohl um die Meisterschaft ins Rennen gehen wird ist noch ungewiss. Optionen sind die erfahrene Franziska Fleck und das Griesheimer Nachwuchstalent Elena Braun.
Das Niveau und die Leistungsdichte der Veranstaltung werden dem, der letzten beiden Wettkämpfe, in nichts nachstehen. Somit peilen die TuS Athleten wieder einen Platz unter den Top 10 an.   

Die Rennen werden ab 10:40 per Livestream unter: www.triathlonbundesliga.de zu verfolgen sein.
Einen Vorbericht könnt ihr bereits jetzt schon unter www.youtube.com/watch?v=aPrVTyVTzEQ  sehen.

3. Wettkampf der 2. Triathlon-Bundesliga Süd

3. Wettkampf der 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Bundesliga

Am Rothsee steht am kommenden Samstag (25. Juni) der dritte Wettkampf der zweiten Triathlon-Bundesliga Süd auf dem Programm. In den beiden vorausgegangenen Veranstaltungen setzte sich jeweils das Triathlon Team DSW Darmstadt vor dem TuS Griesheim und dem Fujitsu Team Neckarsulm durch.

Ein ähnlicher Ausgang scheint am Samstag (Start: 15:15 Uhr) nicht ausgeschlossen. Die Stärke der Darmstädter war zuletzt die mannschaftliche Geschlossenheit. Diese wollen Luca Conrad Füssler, Julius Gatermann, Thomas Pignede, Finn Arndt und Frank Kalbfleisch auch am Rothsee unter Beweis stellen. Der TuS Griesheim schickt Jannik Oeler, Maximilan Hammann, Marius Overdick, Marius Lau und Stefan Eichheimer in den Wettkampf. Für das Fujitsu Team Neckarsulm sollen Dominik Soweja, Mathias Niekrenz, Julian Beuchert, Lennart Faller und Timo Hackenjos einen Platz auf dem Podest sichern.

Zu absolvieren ist abermals die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmer / 19,5 km Radfahren / 5km Laufen). Es geht raus auf den Rothsee und nach dem Wendepunkt wieder zurück. Dann stehen drei, für den Verkehr gesperrte Radrunden auf dem Programm, wobei am jeweiligen Ende eine „kleine Rampe“ wartet. Auch die beiden Laufrunden auf dem Seedamm haben es in sich, denn man kann jederzeit die ganze Strecke überblicken und hat permanent die direkte Konkurrenz im Blick.


Fabian Reuter Zweiter bei der DHM

Fabian Reuter Zweiter bei der DHM

Dies und Das

Am vergangenen Sonntag ging Fabian Reuter in Mönchengladbach bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon an den Start.
Der über die Sprintdistanz ausgetragene Wettkampf begann in einem mobilen 25 Meter Schwimmbecken, dass auf dem Rheydter Marktplatz aufgebaut war.
Fabian bestieg auf Rang Zwei liegend das Zeitfahrrad und ging als Führender auf die Laufstrecke. ,, Auf der schikanenreichen Radstrecke halfen mir trotz Zeitfahrrad die Erfahrungen aus den letzten Ligarennen enorm weiter''.
Zwar wurde er beim Laufen noch vom Sieger Ui Hagmann abgefangen, mit dem zweiten Platz stehen aber die Chancen hervorragend bei der kommenden Studentenweltmeisterschaft teilnehmen zu können.
Das Video zum Rennen findet ihr hier: http://sportdeutschland.tv/hochschulsport/triathlon-fest-herzen-rheydt



Anna- Lena berichtet vom Europcup in Weert

Anna- Lena berichtet vom Europcup in Weert

Elite WTS WC EC Kurz und Sprint

Nach zwei kurzen Verschiebungen wegen Gewitterwarnungen, fiel um 14:15 Uhr endlich der Startschuss für den Europacup über die Olympische Distanz.
Das Schwimmen fand in einem Kanal statt, wobei die ersten 750m mit und die zweiten 750m gegen die Strömungen geschwommen wurden. Leider fand ich nicht gleich richtig ins Rennen und konnte erst auf der zweiten Hälfte der S
chwimmstrecke wieder ein paar Plätze gut machen.
An Position 13 und somit in der zweiten Gruppe ging es auf die Radstrecke. In der 3. von 6 ½ Radrunden konnte auch die Lücke zur ersten 
5 Frau starken Radgruppe geschlossen werden. Der Rest der Radstrecke verlief relativ unspektakulär, sodass es dann zu siebtzehnt auf die Laufstrecke ging. Dank einem ordentlichen und konstanten Lauf konnte ich die ein oder andere noch einsammeln und überquerte als 12. die Ziellinie.
Rückblickend bin ich mit dem Rennen größtenteils zufrieden, da dies auch meine bisher beste Platzierung bei einem Europacup 
ist.


2. Station der 1. Triathlon Bundesliga in Ingolstadt

2. Station der 1. Triathlon Bundesliga in Ingolstadt

Bundesliga

Am Sonntag ging es im Kampf um die deutsche Meisterschaft in die zweite Runde. In Ingolstadt waren die Karten neu gemischt, da die Top- Teams wegen des gleichzeitig stattfindenden Triathlon- Weltcups in Leeds, nicht aus den Vollen ihres internationalen Kaders schöpfen konnten.
Die Griesheimer gingen in leicht veränderter Aufstellung als zum Auftakt im Kraichgau ins Rennen. Bei den Damen war neben Annika Koch und Franziska Fleck auch die Nationalmannschaftsathletin Lisa Sieburger am Start. Jasmin Weber musste wegen Krankheit auf das Rennen verzichten.
Bei den Herren kamen zu Scott McClymont, Simon Westermann und Yannick Lieners der Bundesligaroutinier Paul Schuster und Fabian Reuter, der sich nach kürzlich starken Leistungen in der zweiten Liga für einen Platz im deutschen Oberhaus empfahl.


Copyright: Nicola Petzoldt

Die Männer gingen um 14:40 als erste ins Rennen. Beim Schwimmen ging es ungewohnter Weise wenig ruppig zu, sodass die Griesheimer in guter Ausgangslage aus dem See stiegen. Simon fand sich in der direkten Verfolgergruppe wieder und konnte während des Radpartes zur Spitze aufschließen. Scott und Fabian folgten in der zweiten Radgruppe, die aber nicht an die Führenden herankam. Yannick konnte einem Sturz auf der Regennassen Fahrbahn nur knapp ausweichen, verlor dadurch aber den Anschluss und fand daraufhin nicht mehr ins Rennen hinein. Beim Laufen gaben das Team noch einmal alles, dem einen oder anderen fehlten aber nach harten Antritten auf dem Rad am Ende doch die letzten Reserven um noch einmal Boden gut zu machen.
So liefen sie mit folgender Platzierung im Ziel ein:
Simon Westermann 19
Paul Schuster 35
Scott McClymont 46
Fabian Reuter 48
Yannick Lieners 68

Die personell geschwächt Damen starteten um 16:15. Da sie nur zu Dritt waren fehlte ihnen das mögliche Streichergebnis und jede musste sicher das Ziel erreichen. Lisa verpasste unglücklich die erste Radgruppe knapp. Franziska und Annika konnten nach gutem Schwimmen noch in die zweite Radgruppe auffahren. Ein schneller Lauf konnte Lisa aber letztendlich doch versöhnen, denn sie lief noch auf Rang 16 vor. Annika glänzte ebenfalls in ihrer Paradedisziplin und konnte einige Plätze gut machen. Sie belegte Rang 32, vor Franziska, die 42. wurde.



Copyright: Nicola Petzoldt
In der Endabrechnung erreichten die Herren an diesem Tag wie im Kraichgau Platz 11, die Damen verbesserten sich um einen Platz im Vergleich zum Auftaktrennen.

Weiter geht es Ende des Monats in Düsseldorf.

Bewegte Bilder zum Rennen findet ihr unter folgenden Links:

Herren: https://youtu.be/FmHtclmy85k
Damen: https://youtu.be/k5qF8LlWywU
Vorbericht: https://youtu.be/nAuPm9cXb-c

Max Hammann Vize-Hessenmeister der Triathlon-A-Jugend

Max Hammann Vize-Hessenmeister der Triathlon-A-Jugend

Jugend

Am Sonntag, 5.6., fand die Hessenmeisterschaft der Triathlon-Jugend am Woog statt.
Die Junioren und Jugend A waren als erstes um 11.55 an der Reihe und mussten die gleiche Sprint-Distanz wie die Athleten der Ligen bewältigen. Als erstes ging es quer durch den Woog, 750 m vom Steg bis zur Insel, dann auf 20 km die Bundesstraße entlang bis nach Roßdorf, um schließlich nach 5 km im Ziel am Woog einzulaufen. Leon Weber kam bei den Junioren als 3. ins Ziel, wurde jedoch nicht gewertet, da er beim 1. Wechsel mit dem Neoprenanzug auch den Chip ausgezogen hatte. Max Hammann wurde ungefährdet mit sehr guter Gesamtleistung Hessen- Vizemeister bei den A-Jugendlichen.
Elena Braun musste leider trotz guter Ausgangslage das Rennen aus gesundheitlichen Gründen abbrechen.

Danach folgten die Jugend B und A-Schüler, die 400 m schwammen, 10 km auf dem Fahrrad bewältigen und 2 km laufen mussten.  Die Jugend B durfte dabei Neoprenanzüge tragen. Sophia Hammann wurde nach einem konstanten und guten Rennen 10. der weiblichen B-Jugend. Luca Günther war beim Schwimmen weit vorne, der Wechsel mit dem Ausziehen des Neoprens kostete leider Zeit. Nach stabiler Radleistung musste er beim Laufen der offensiven Taktik Tribut zollen und beendete als 21. das Rennen. Phil Schäfer hatte einige Probleme mit dem schwimmen im offenen Gewässer, konnte aber noch gut aufholen und kam als 18. ins Ziel. Raphael Bartz belegte in seinem 2. Wettkampf den 23. Platz.

Bei den B-Schülern, die die halbe Strecke absolvierten, landete Emilie Schulteis in ihrem 1. Rennen mit Rennrad gleich auf dem 2. Platz, Chiara Gündogan fand beim Laufen nach sehr gute Schwimmleistung  leider nicht gleich den richtigen Weg und belegte dann Platz 7. Valentin Bartz sprang leider etwas zu spät ins Wasser, kam dann gut durch und landete auf dem 10.Platz.

Am Ende waren noch die C-Schüler mit 100 m Schwimmen, 2.5 km Radfahren und 400 m Laufen dran. Elias Nothnagel kam in seinem 2. Rennen strahlend auf dem 4. Platz ins Ziel. Der Jüngste im Feld, Levi Ritter wurde 9. und mit Gummibärchen im Ziel belohnt.

Zum Glück schien die Sonne bis zum Nachmittag und wurde erst nach Ende des Wettkampfes von Gewittern abgelöst.
So hatte das Rennen Höhen und Tiefen, dass aber allen viel Spaß machte.  

Holzmedaille bei der Duathlon-WM

Holzmedaille bei der Duathlon-WM

Elite WTS WC EC Kurz und Sprint

Ich würde gerne schreiben, dass ich das Podium am Sonntag bei der Duathlon-WM im nordspanischem Avilés  
knapp verpasst habe - aber das stimmt leider nur auf dem Papier. Bei super Bedingungen
(20°C, leicht bewölkt, aber trocken) fiel um 16 Uhr der Startschuss und die Jagt auf Emma Pallant - die
Titelverteidigerin - begann. Es war zu erwarten, dass der Sieg nur an ihr vorbei geht. Doch es war die mir
unbekannte Spanierin Margarita Garcia Cañellas, die mit Heimvorteil den ersten 10km-Lauf bestimmte und immer wieder das Tempo verschärfte.
Am Ende waren wir nur noch zu fünft, die mit über einer halben Minute Vorsprung auf die amtierende Europameisterin
auf das Rad wechselten und ich war heil froh, noch dabei zu sein, praktisch "eine Runde weiter" im Duathlon-Ausscheidungs-Rennen.
Allerdings hatte ich das teuer erkauft - ich hätte keinen Schritt schneller laufen können.



Auf dem Rad war es relativ ruhig, der Vorsprung auf die Verfolger wuchs, die Gruppe arbeitete gut zusammen und ich
schöpfte ein bisschen Hoffnung, dass ich mich dabei gut genug erhole, um noch einen schnellen zweiten Lauf hinlegen
zu können, aber als ich wieder in Schuhe geschlüpft war, haben sich meine Beine doch recht schnell an den viel
zu schnellen 1. Lauf erinnert. Pallant, Andrea Steyn aus Südafrika und Garcia liefen mir zusammen davon,
schon am 1. Wendepunkt (nach 1,25km) hatten sie gefühlte 20 Sekunden herausgelaufen und waren praktisch außer Reichweite.
Nur die Österreicherin Sandrina Illes hatte sich wohl ähnlich übernommen, um im Rennen um die Podiumsplätze zu bleiben.
So liefen wir dann 4km zusammen, ohne dass einer von uns den anderen hätte distanzieren können, dann setzte sie ihre
Attacke optimistisch früh, konnte das angeschlagene Tempo aber selbst nicht halten und musste sich dann im Zielsprint mit dem 5. Platz
hinter mir zufrieden geben. Eine Minute davor war Emma Pallant schon als alte und neue Weltmeisterin über die Linie gelaufen und zum Podium fehlte
mir eine halbe Minute. Schon als ich über die Linie lief war ich mehr als zufrieden mit meinem Rennen und auch mit Platz 4. -
auch, wenn ich insgeheim von dem Highlight einer richtigen WM-Medaille geträumt hatte.

Woogsprint 2016

Woogsprint 2016

Bundesliga
Am Sonntag waren in Darmstadt gleich vier Mannschaften des TuS in ihren Ligen gefordert. Bei guten äußeren Bedingungen machten die Senioren und Masters den Auftakt am Woog. In der Besetzung Gerd Geisenhof, Matthias Fengler, Marco Hunte und Peter Jakob wurden die Masters zweiter im Tagesergebnis. Die Senioren um Serhad Gündogan, Sascha Sieverding, Peter Schulteis und Claudia Koch stiegen sogar noch eine Stufe weiter oben auf das Siegerpodest und sind auch nach dem zweiten Rennen der Saison noch ungeschlagen. 
 
Für die Hessenliga stand mit einem Rennen ohne Windschattenfahrverbot beim Radpart ein für diese Klasse eher ungewöhnliches Rennformat auf dem Programm. Leider kam es in dessen Verlauf auch zu einem Sturz in der ersten Verfolgergruppe in den gleich zwei Athleten des TuS verwickelt waren. Während Uwe Zocholl im weiteren Verlauf gehandicapt aufgeben musste, kämpfte sich Torben Koch ins Ziel. Zusammen mit den guten Ergebnissen von Jan Regenfuß, Dominik Leifer und Daniel Schmoll reichte dies in der 1. Hessenliga zu Tagesplatz 2 zum Saisonstart.



Ebenfalls einen zweiten Tagesplatz erreichten im Rennen des Tageshöhepunktes die Athleten des TuS in der 2. Bundesliga Süd. Personell zwar etwas verändert zum Saisonauftakt in Neckarsulm, waren die fünf Athleten des TuS aber erneut mit stabilen Leistungen im Feld unterwegs. Fabian Reuter erzielte mit Platz 7. das beste Tagesergebnis. Jesse Hinrichs folgte ihm auf Platz 16, Marius Lau wurde 19. und Jannik Oeler 28. Marius Overdick musste leider angeschlagen das Rennen vorzeitig beim Laufen aufgeben.



Den Abschluss des Tages bildeten die Jugendrennen. Hier standen die Hessenmeisterschaften in den Klassen von den Schülern C bis hin zu den Junioren auf dem Programm. ( Bericht folgt)
Auftakt zur 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga

Auftakt zur 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga

Bundesliga
Am letzten Samstag ging es zum Saisonauftakt in der 1. Triathlon Bundesliga nach Umstadt-Weiher. Im Rahmen des Ironman 70.3 Kraichgau wurden in den Abendstunden die Rennen der Damen und Herren auf schnellen und zuschauerfreundlichen Strecken ausgetragen. Dabei zeigte sich, dass das EJOT Team Buschhütten auch 2016 das Maß der Dinge in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga ist. In den ersten Rennen setzten sich sowohl die Damen als auch die Herren aus dem Siegerland gegen die Konkurrenz durch. Bei den Damen folgten auf den Podiumsrängen das Kiwami Team TV 1848 Erlangen und das KOMET Team TV Lemgo. Im Herrenrennen konnte WMF BKK AST Süßen Platz zwei erkämpfen, vor dem Stadtwerke Team Witten. Die Einzelsiege gingen ebenfalls an Buschhütten. Andrea Hewitt (NZL) und Sven Riederer (SUI) liefen jeweils als Erste über die Ziellinie.
 
Die Griesheimer Damen schafften es nach einem schnellen Schwimmen zunächst drei Damen in der 2. Radgruppe zu platzieren. Nach einer harten Aufholjagd auf vom Regen nassen Straßen schaffte diese Gruppe in der letzten von vier zu absolvierenden Radrunden sogar noch den Anschluss zum bis dahin führenden Sextett. Leider zu diesem Zeitpunkt etwas zurückgefallen war Franziska Fleck, die mit der unrhythmischen Fahrweise und den rutschigen Straßen Probleme hatte. Annika Koch folgte der jetzt auf knapp 40 Frauen angewachsenen Spitzengruppe mit ca. 90 Sekunden Abstand in einer kleineren Verfolgergruppe.



In der Laufentscheidung aus der großen Spitzengruppe konnten sich Jasmin Weber und Anna-Lena auf den Plätzen 21. und 22. behaupten. Annika Koch lieferte eine bravuröse Aufholjagd und konnte sich auf Platz 41. knapp hinter Franziska Fleck (40.) platzieren. Dies bedeutete im Endeffekt einen 10. Platz für das Team zum Saisonstart. „Leider fehlte uns heute das Topergebnis im Einzel, daher müssen wir mit dem Tagesergebnis zufrieden sein“, bilanzierte Trainer Michael Vogt.
 
Ein ähnlicher Rennverlauf entwickelte sich bei den Männern. Nach dem Schwimmen waren die Abstände sehr eng und letztendlich bildete sich eine ca. 60 Mann große Spitzengruppe. Mit in dieser Gruppe waren auch alle Griesheimer Athleten. Während die beiden Schweden Axel Ek und Gabriel Sandör es schafften sich im Vorderfeld der Gruppe zu bewegen, haderten Scott McClymont, Simon Westermann und Yannick Lieners nach dem Rennen mit ihrer schlechten Ausgangssituation vor dem Laufen, weil sie es nicht schafften im großen Feld Positionen gutmachen zu können, bzw. der nasse und enge Kurs es ihnen auch nicht ermöglichte.



In der Laufentscheidung war es dann vor allem Gabriel der eine herausragende Leistung zeigte und seine gute Form auf dem Weg zur U23 EM in 10 Tagen bestätigte. Für ihn endeten die vier Runden am Ufer des Hardtsee auf Platz 16. Simon in seinem ersten Rennen in der 1. Bundesliga platzierte sich auf Platz 45., Scott wurde 52. Yannick hatte noch etwas schwere Beine von einem Halbmarathonrennen in der Vorwoche und kämpfte sich auf Platz 55. Axel musste seiner starken Radleistung etwas Tribut zollen und wurde 60. Dies bedeute am Ende Platz 11. für die TuS Männer im Kraichgau, ein Ergebnis das auf dem Weg zum Saisonziel Top 10 noch alle Optionen offen lässt.



Neben den Bundesligaathleten waren am Sonntag auch noch einige Athleten des TuS auf der 70.3 Distanz im Kraichgau am Start. Natascha Schmitt schaffte mit einem 4. Platz bei den Profi Damen die vorzeitige Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Australien. Katharina Grölz und Phillip Becker wurden jeweils 4. in ihren Altersklassen.  Steffen Kohlmann schaffte in der AK 18-24 sogar den Sprung aufs Podest und sicherte sich mit dem 3. Platz das WM Ticket. Uwe Illig finishte seinen letzten Test vor dem Ironman Frankfurt in 5:08 Std.
 
Bewegte Bilder der Rennen findet ihr unter folgenden Links:


Herren: https://youtu.be/GqlSzuGTLAE
Damen: https://youtu.be/Qvz5WDdFL6Q
Vorbericht: https://youtu.be/qTYMwPnS2F8
2. Triathlon-Bundesliga Süd: Am Sonntag geht es in Darmstadt rund

2. Triathlon-Bundesliga Süd: Am Sonntag geht es in Darmstadt rund

Bundesliga

Nachdem der Auftakt der Triathlon-Bundesliga jetzt schon fast fünf Wochen zurückliegt, geht es am kommenden Sonntag, bei hoffentlich deutlich wärmeren Temperaturen als in Neckarsulm, richtig los. Beim Woogtriathlon in Darmstadft fällt der Startschuss um 11.20 Uhr. 

Auf dem Programm steht die Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5km Laufen. Das Schwimmen wird im „Großen Woog“ durchgeführt. Auf dem winkeligen Kurs gilt es für die Athleten nicht den Überblick zu verlieren. Das Radrennen erfolgt überwiegend auf der B26 zwischen Darmstadt und Roßdorf. Die Strecke ist während des Wettkampfes komplett gesperrt. Das Windschattenfahren für die Athleten ist freigegeben. Zwei Runden stehen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs auf dem Programm. Das Laufen führt die Athleten wird zum „Großen Woog“. Auch hier sind zwei Runden zu absolvieren, ehe der Sieger gekürt werden kann.


Fabian Reuter


In Darmstadt werden die Karten komplett neu gemischt. Nachdem einige Athleten der Mannschaft des Auftaktrennens bereits am Samstag in der 1. Bundesliga am Start sind, waren Veränderungen in der Aufstellung von Nöten. Mit Marius Overdick und Fabian Reuter, der zum Auft