Willkommen beim
Triathlon Team TuS Griesheim

Deutscher Meister Team-Relay 2013 und 2014

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News & Rennberichte

All Bundesliga HTL Jugend Dies und Das Langdistanz Elite WTS WC EC Kurz und Sprint
Letzter Wettkampf der Triathlon-Jugend in Münster

Letzter Wettkampf der Triathlon-Jugend in Münster

Jugend

Die TuS-Triathlon-Jugend traf sich zum letzten Wettkampf am Samstag in Münster, wo traditionell ein Duathlon auf dem Programm stand.

Bei hochsommerlichen Temperaturen begannen die Kleinsten mit 400m Laufen, 2,5 km Radfahren und noch mal 400 m Laufen. Levi Ritter wurde dabei 11. Die B-Schüler waren zahlreicher vertreten und hatten nun 1 km Laufen, 5 km Fahrrad und 400 m Laufen zu bewältigen. Timon Ritter wurde 6., die Mädchen mit Leonie Lobenstein (5.), Chiara Gündogan (6.) und Ellena Lenhardt (7.) konnten bei der Siegerehrung des  HTV-Cup, die zeitgleich stattfand, mit der Mannschaft den 1. Platz erringen. Auch die Jungen standen auf dem Treppchen und wurden mit der Mannschaft insgesamt 2.

Luca Günther startete bei den B-Jugendlichen und musste 2 km laufen, 10 km Rad fahren und dann noch mal 1 km laufen. Als jüngerer Jahrgang und ohne das Schwimmen wurde er 17.

In der Jugend A starteten Annika Koch und Max Hammann zusammen mit Leon Weber bei den Junioren. Es mussten 3 km gelaufen, 18 km gefahren und noch mal 1,5 km gelaufen werden. Annika war gut in Form und beendete als 1. das Rennen, auch im HTV-Cup wurde sie Erste. Max zeigte auf der 2. Laufstrecke eine starke Leistung und konnte vor Michael Helis vom DSW Darmstadt und Sven Theis von Münster als 1. die Ziellinie überqueren. Auch er war als 2. beim HTV-Cup noch einmal auf dem Treppchen. Leon Weber beendete die für ihn sehr erfolgreiche Saison als 3. beim Duathlon und HTV-Cup.

Nach dem Rennen wurde der Saisonabschluss noch einmal bei einem Grillfest und sehr gutem Wetter gefeiert.




Ironman 70.3 World Championship: Top 20!

Ironman 70.3 World Championship: Top 20!

Langdistanz

Ironman 70.3 World Championship: Top 20!

Schon vor zwei Wochen machte ich mich auf die lange Reise nach Australien, Queensland, Sunshinecoast. Die Tage vergingen wie im Flug, das Training lief gut,  ich könnte mich schnell anpassen und freute mich auf das Rennen. Die Location für die Weltmeisterschaft war absolut perfekt.  Schwimmen im Meer,  direkt am Strand von Mooloolaba. Eine schnelle Radstrecke mit einem Abschnitt in dem Kletterspezialitäten gefragt waren und eine Laufstrecke mit vier Steigungen die man nicht unterschätzen sollte.

Das Starterfeld bildeten 50 Profimänner, ein absolutes Topfeld und einer WM würdig. Als Ziel setzte ich mir die Top 20. Vielleicht geht auch mehr, vielleicht bin ich am Schluss auch mit Platz 35 zufrieden. Es war schwierig einzuschätzen. 

Der Renntag:

Startzeit 6:15Uhr, drei Stunden vorher klingelte der Wecker. Frühstücken, Wechselzone einrichten, Erwärmung... Alles stressfrei. Es war ein Wasserstart, nach der Athletenvorstellung musste man zur Startlinie schwimmen.  Normalerweise hat man genügend Zeit. Nicht in Australien! Ich hatte die Linie noch nicht ganz erreicht und habe eigentlich nicht gebummelt da fiel schon der Startschuss. Also Vollgas. Ich kam gut weg und konnte mich schnell vorne im Feld etablieren. Auf dem Rückweg verlor ich ein paar Positionen, saß aber nach gutem Wechsel in der Spitzengruppe mit nahezu allen Favoriten.  Die Gruppe war ca. 25 Mann groß,  das Tempo auf dem Highway nicht gerade langsam. 



Es lief alles nach Plan. Bei Kilometer 53 wartete ein mega steiler Anstieg auf uns. Dieser Berg war einer der steilsten Anstiege die ich jemals gefahren bin. Ich wollte auf keinen Fall im hinteren Teil der Gruppe in diesen Abstieg fahren.  Also versuchte ich bei Kilometer 45 mich langsam etwas weiter nach vorne zu schieben. Dies gelang mir auch. Das Problem war allerdings das dem Kampfrichter irgendwas an mein Überholvorgang nicht gefallen hat. Er zeigte mir die Karte für eine 5 Minuten-Zeitstrafe. Ich war etwas überrascht und über die Entscheidung lässt sich sicherlich diskutieren.  Aus meiner Sicht habe ich nichts falsch gemacht.  Die Strafe muss man so akzeptieren.  Also 5 Minuten Pause.  Wirklich viele Kontrahenten sind in dieser Zeit nicht vorbeigekommen.  Also weiter..  Es ging immer noch um eine gute Platzierung.  Nach der Strafe fand ich mich in einer Dreiergruppe wieder. Ich sorgte für das meiste Tempo und wechselte auf Position 24 auf den abschließenden Halbmarathon.  Loslaufen ging abgesehen von mehreren Krampfansätzen echt gut. Ich war relativ flott unterwegs und machte Boden auf Platz 20 gut. Dieser war noch in Reichweite und damit mein gestecktes Ziel.  Ich kam näher und es gelang mir auf der zweiten Runde noch ein paar Positionen gutzumachen.  So erkämpfte ich mir im Zielsprint Platz 20!

Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden! Die Strafe war ärgerlich,  aber meine Performance hat gezeigt dass ich mir den Start bei der WM verdient habe. Ich denke eine Top 20 bei einer Weltmeisterschaft kann sich sehen lassen! 

Danke für die Unterstützung!

Bis bald,  Grüße aus Australien

Euer Paul

TuS Triathleten belegen Platz 4 in der Champiosleague

TuS Triathleten belegen Platz 4 in der Champiosleague

Elite WTS WC EC Kurz und Sprint





Am vergangenen Samstag fanden im spanischen Banyoles die European Club Championships in der Mix-Staffel statt. Die sogenannte Champions League der Triathleten wird als Staffel Frau, Mann, Frau, Mann auf den ultrakurzen Distanzen 300m Schwimmen, 6,6km Radfahren und 1,6km Laufen ausgetragen. Die Mannschaft des TuS vertrat als Deutscher Meister die Farben Deutschlands und reiste in der Besetzung Annika Koch, Joel Vikner, Lisa Sieburger und Fabian Reuter in die katalanische Triathlonhochburg. Für das Team des TuS galt es sich gegen die stärksten Teams aus Europa zu beweisen und die Zielsetzung der Trainer von Platz 6-8 zu erfüllen. Im Vorfeld wurden vor allem die Teams aus Frankreich, Italien, Belgien und Spanien als größte Gegner ausgemacht.

So fiel am Samstagmorgen um 9:00Uhr der Startschuss für die Teams. Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30Grad ging es zunächst für Annika, das Küken des Teams in den See von Banyoles. Ihre Aufgabe war es den Anschluss an die Topteams zu halten und eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Dies gelang ihr recht gut und sie konnte nach starker Rad- und Laufleistung an Position 6 auf Joel übergeben. Der Schwede im Team des TuS der bereits seit im 8.Jahr für das Team startet, konnte im Wasser den 5. Platz übernehmen.



Mit einer Erkältung leicht geschwächt ging es auf die Radstrecke, hier gelang es einem belgischen und einem italienischen Team aufzuschließen und es ging für Joel auf Platz 7 auf die Laufstrecke. Hier waren die Abstände nach vorne noch sehr gering nur 15'' zu Platz 2. Joel kämpfte sich auf Platz 6 nach vorne und schickte Teamkapitänin Lisa auf die Strecke. Lisa kämpfte sich bereits im Wasser auf den 3. Platz nach vorne und konnte diesen dann auch im weiteren Verlauf verteidigen. Nach langem krankheitsbedingten Ausfall eine sehr starke Leistung. In ihrem Teilstück war nur die auf Position 2 liegende Duathlon Europameisterin aus Italien stärker, die ihrem Team somit einen Vorsprung von 25 Sekunden verschaffte. Der Vorsprung des Griesheimer Teams auf Platz 4 war mit 6'' denkbar gering und somit war klar dass zwischen dem Team des AS Rom auf Platz 4 und den Griesheimern, der 3. Platz entschieden werden würde. Im Wasser gelang es dem Italiener den Rückstand auf Fabian zu verringern und beide Athleten gingen gemeinsam auf das Rad. Hier arbeiteten beide zusammen und konnten ihren Vorsprung auf Platz 4 bei 25 Sekunden stabilisieren. So ging es auf die abschließende Laufstrecke. Hier lief Fabian zunächst von vorne und konnte sich auch mehrfach einige Meter absetzen, der Italiener schloss die Lücke jedoch immer wieder. Am letzten Wendepunkt 200m vor dem Ziel gelang es Fabian sich wiederum 5m abzusetzen, 30m vor dem Ziel jedoch konnte der Athlet des AS Rom aufschließen und ließ der TuS Staffel dann letztlich keine Chance. Geschlagen um Zentimeter war die Enttäuschung über Rang 4 jedoch nur von kurzer Dauer, es bleibt der Stolz sich als eines der besten Teams in Europa bewiesen zu haben.

TuS Triathleten gewinnen letztes Rennen der 2. Bundesliga

TuS Triathleten gewinnen letztes Rennen der 2. Bundesliga

Bundesliga


Am vergangen Sonntag konnte das Team des TuS Griesheims das Saisonfinale in Baunatal für sich entscheiden. Der letzte Wettkampf der Rennserie wurde als Teamsprint ausgetragen. Das bedeutet, dass mindestens vier Athleten pro Team das Rennen gemeinsam absolvieren müssen und nie mehr als wenige Meter voneinander getrennt sein dürfen. Als weitere Besonderheit des Rennformates gab es nach dem Schwimmen eine Unterbrechung, weiter ging es danach mit dem Radfahren in Form eines Jagdstartes.
 Die Griesheimer gingen mit fünf S
tammkräften ins Rennen: Marius Lau, Marius Overdick, Jannik Oeler, Max Hammann und Jesse Hinrichs.
Das Schwimmen lief optimal, denn die ausgeglichene Mannschaft konnte sich überraschender Weise gegen die schwimmstarken Teams durchsetzen und ging als Zweite, mit nur drei Sekunden Rückstand auf die Führenden aus Göppingen aufs Rad.



Dort fackelten die Griesheimer nicht lange und übernahmen schon nach kurzer Zeit die Führung, die sie bis zum Wechsel aufs Laufen nicht mehr abgaben. Durch das schlechte Wetter war absolute Vorsicht geboten um nicht einen unnötigen Sturz zu provozieren. Trotzdem versteuerte sich Lau an einem Wendepunkt und fuhr durch den Graben neben der Straße, blieb aber im Sattel und konnte das Rennen direkt wieder aufnehmen.
Die Verfolger saßen den TuS Athleten dennoch hartnäckig im Nacken, sodass im Laufen noch mal alle Kräfte mobilisiert werden mussten. Den Tagessieg vor Augen zeigte man auch in der dritten Disziplin keine Schwäche und lief einem souveränen Sieg entgegen.
Für die Griesheimer geht damit in eine Saison mit Höhen und Tiefen zu Ende. Zwar stand man mit zwei Zweiten und einem ersten Platz dreimal auf dem Podium, ein schwarzer Tag am Rothsee mit Rang 13 verhinderte aber einen Platz unter den ersten Drei in der Endtabelle. Trotzdem ist Platz 4 das beste Ergebnis seit vielen Jahren.


 
Auch die Männer der ersten Hessenliga gingen in Baunatal über das gleiche Format ins Rennen. Olaf und Torben Koch, Lucas Braun, Dominik Leifer und Leon Weber konnten ihr Schwimmstärke voll ausspielen und begannen den Radabschnitt mit 40 Sekunden Vorsprung. Dennoch konnte das junge Team die Führung gegen die Radstarken Teams nicht verteidigen. Somit stand am Ende ein fünfter Platz zu Buche und ein Vierter in der Abschlusstabelle.



Hitzeschlacht der Tria-Jugend am Wochenende

Hitzeschlacht der Tria-Jugend am Wochenende

Jugend

Am letzten Ferienwochenende ging es für die Schüler und Jugendlichen bei hochsommerlichen Temperaturen noch einmal richtig rund! Alle, die rechtzeitig aus dem Urlaub zurückgekommen waren, standen gegen Mittag an der Startlinie, wobei der Spaß bei den Schülerklassen klar im Vordergrund stand, da in den Ferien keiner regelmäßig trainiert hatte.

Als erstes starteten die Schüler C, bei denen Elias Nothnagel auf den Distanzen 100m Schwimmen, 2,5km Radfahren und 400m Laufen seinen zweiten Triathlonwettkampf überhaupt absolvierte und einen guten 7 Platz im Gesamtfeld erzielte, obwohl er sich auf dem Rad kurz verfahren hatte und ein paar extra Meter machen musste.

In der zweiten Gruppe starteten dann die Schüler B über die Distanz 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1km Laufen. Paul Schulteiß (19. Platz) kletterte als erster unserer TuS-Athleten aus dem Schwimmbecken.. Er startete zum ersten Mal auf einem Rennrad. Leider fiel ihm nach den ersten Metern auf der Radstrecke die Kette herunter. Dank der Hilfe eines Streckenpostens konnte er diese aber wieder auflegen und seinen Wettkampf fortsetzten. Der Zeitverlust ärgerte ihn natürlich mächtig, aber durch einen sehr guten Lauf konnte er dann trotzdem noch ein paar der verlorenen Plätze wieder aufholen. Auch Emilius Kirchner(23. Platz) hatte auf dem Rad etwas Pech, da er sich einen Platten fuhr, was ihn aber nicht daran hinderte, trotz eines platten Reifen zu finishen.  Chiara Gündogan (12. Platz), Ellena Lernhardt (11. Platz) und Emily Schultheiß (7. Platz) erreichten alle sehr gut das Ziel und danach ging es - wie vorher verabredet, schnurstracks mit allen TuS-Athleten auf die Rutsche im Freibad zum Abkühlen.


In der Jugend B waren Sophia Hammann und Luca Günther am Start. Sophia musste das Rennen leider auf der Laufstrecke aufgrund der Hitze aufgeben. In dieser Altersklasse mussten zwei Laufrunden durch das Viernheimer Waldstadion und den umgrenzenden Wald gelaufen werden. Nach der ersten Laufrunde sah für Luca der Zielkanal so verlockend aus, dass er spontan abbog und ins Ziel lief, dann  aber erst einige Minuten später sein Malheur bemerkte und dann leider disqualifiziert wurde.

Als letzte Startgruppe des Tages gingen die Jugend A und die Junioren auf die Strecke. Annika Koch konnte sich in der dritten von vier Laufrunden von ihrer Konkurrentin Lucie Kammer lösen und einen knappen Vorsprung von 15 Sekunden vor ihr ins Ziel retten und war somit 2. im Gesamteinlauf der Jugend A und Juniorinnen sowie 1. der Jugend A. Max Hammann konnte sich nach einem für seine Verhältnisse nicht optimalem Schwimmen dank einer guten Radleistung in aussichtsreiche Position bringen und im anschließenden Lauf den 3. Platz im Gesamteinlauf der Jugend A männlich und Junioren sowie den 1. Platz in der hessischen Wertung sichern.


 

Am Sonntag war beim "großen" Triathlon über die olympische Distanz Fabian Reuter am Start. Er konnte als Gesamterster nach gutem Schwimmen und Wechsel die Radstrecke in Angriff nehmen. Diese Position konnte er leider nicht verteidigen erreichte im Gesamteinlauf auf dem für ihn ungewohnten Wettkampfformat allerdings einen sehr guten 6. Platz.

Am Twistesee  starteten Senioren-, Master- und 1. Hessenliga. Leon Weber und Torben Koch, die beide noch Junioren sind, starteten zum ersten Mal über die olympische Distanz, die am Twistesee mit einigen Höhenmetern gespickt ist, was sich schon nach dem Schwimmen auf dem Weg in die Wechselzone bemerkbar macht. Leon Weber konnte seinen Platz in der Mannschaft durch das zweitbeste interne Resultat behaupten. Durch die vielen parallelen Veranstaltungen und vielen Ausfällen gingen alle Teams etwas geschwächt auf die Strecke, konnten aber insgesamt gute Resultate erzielen.

Overdick Vierter in Immenstadt

Overdick Vierter in Immenstadt

Dies und Das

Marius Overdick, vom TuS Griesheim, erreichte am vergangenen Sonntag in Immenstad, beim Allgäu- Triathlon wie im Vorjahr den vierten Platz. Nass- kaltes Wetter und steile Anstiege verlangten den Sportlern einiges ab. Marius konnte auf der anspruchsvollen Strecke seine Radstärke ausspielen und an seine Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen. Zudem ging es auch um die deutsche Meisterschaft auf der Olympischen Distanz, in der er, in seiner Altersklasse, die Silbermedaille holte.





Über die Sprintdistanz gingen Leon Günther und Jan Ripper an den Start. Die beiden Junioren erreichten den 4. und 13. Platz. 


Top 20 bei der Ironman 70.3 EM Wiesbaden

Top 20 bei der Ironman 70.3 EM Wiesbaden

Langdistanz

Am letzten Sonntag startete ich bei meiner zweite Europameisterschaft. Schon im vergangenen Jahr war ich in Wiesbaden am Start und wusste, dass es nicht einfach werden würde. Die Strecke durch den Taunus ist schon sehr anspruchsvoll, hinzu kam ein Startfeld der Extraklasse! Über 60 Profimänner waren gemeldet, gespickt mit Topstars der Szene. Es war einer EM würdig.

Der Vortag und der Rennmorgen verliefen unspektakulär, ich fühlte mich gut und war bereit für das Rennen. Der Startschuss fiel um 8Uhr. Es wurde im Gegensatz zum letzten Jahr vom  Ufer als Landstart gestartet. Der Bereich war allerdings für die Anzahl von Athleten nicht gerade groß und so ging es ziemlich eng zu. Meine Startposition war nicht die Beste, ich kam schlecht weg und hatte von Beginn an Probleme dem Tempo der Spitze zu folgen. Mit einem Abstand von ca. 40 Sekunden erreichte ich die erste Wechselzone. Gemeinsam mit dem späteren Sieger Andreas Dreitz machte ich mich auf die Verfolgung der großen Gruppe. Wir schlossen die Lücke und damit war die Ausgangssituation keine schlechte. Das Tempo war hoch und ich fand mich nach den ersten Anstiegen in der zweiten Gruppe wieder. Zusammen mit Rudi Wild und Alessandro Degasperi konnte ich mich dann etwas absetzen. Kurz vor dem langen Anstieg hoch zur Platte überholte uns Boris Stein und forcierte das Tempo. Im Anstieg verlor ich leidet etwas den Kontakt und war von da an auf mich alleine gestellt. Ich fuhr ordentlich aber der Abstand nach vorne wuchs kontinuierlich. Die „zweite“ Schleife kostete mich enorm viel Kraft. Als ich die Wechselzone in Wiesbaden erreicht lag ich auf Position 14, die Top Ten war 3 Minuten weg. Eine schwere Aufgabe. Ich lief ordentlich los und konnte mich schnell einen Platz weiter nach vorne arbeiten. Leider wurden die Beine von Runde zu Runde schwerer. So musste ich noch ein paar Plätze hergeben und erreichte das Ziel nach 4:16:30 Stunden. Platz 17. Damit bin ich nicht unzufrieden, sicherlich ist das Rennen in ein, zwei Situationen nicht gut für mich gelaufen, aber eine Top 20 in diesem starken Feld ist ganz okay.




Ein Dank geht an Alle an der Strecke! Egal ob Familie, Trainer, Betreuer, Bekannte oder einfach nur Zuschauer. Die Stimmung war großartig!

Als nächstes steht das Highlight der Saison an! Ironman 70.3 World Championship! Mooloolaba, Australien!  Schon am kommenden Sonntag geht der Flieger. Ich hab ziemlich Bock!! Es wird meine erste Weltmeisterschaft als Profi, es ist mein erster Trip nach Australien, ich freu mich! Der Startschuss fällt am 04.September um 6:15Uhr Ortszeit.

Bis dahin, bleibt sportlich

Euer Paul

Jannik Oeler gewinnt Citytriathlon Hanau

Jannik Oeler gewinnt Citytriathlon Hanau

Dies und Das

Am vergangenen Sonntag konnte sich Jannik Oeler vom TuS Griesheim beim Hanau Citytriathlon über die Sprintdistanz gegen die überregionale Konkurrenz durchsetzen.
Nach gutem Schwimmen hielt er den Kontakt zur Spitze und konnte nach wenigen Kilometern auf dem Rad die Führung übernehmen, sich jedoch nicht von den Verfolgern absetzen. So wechselten acht Athleten, nur wenige Sekunden voneinander getrennt,  zum abschließenden 5Km- Lauf. Dort entwickelte sich ein Zweikampf um den Tagessieg zwischen dem Griesheimer und Michael Lik aus Bad Orb. Die entscheidende Attacke setzte Oeler auf dem letzten Kilometer und sicherte sich damit den souveränen Gesamtsieg.


Solides Ergebnis in der 2. Bundesliga

Solides Ergebnis in der 2. Bundesliga

Bundesliga

Die vorletzte Station der zweiten Liga wurde wie im Vorjahr in der Tübinger Innenstadt ausgetragen
Schon um 9 Uhr, vor dem Rennen der ersten Bundesliga, ging das TuS Team, bestehend aus Marius Lau, Kristof Hendrickx, Marius Overdick, Jannik Oeler und Johannes Kappel an den Start.
Geschwommen wurde im Neckar. Kristof stieg vor Marius Lau aus dem Wasser, beide schafften den Sprung in die große Führungsradgruppe, die sich auf dem 20 Km langen Wendepunktkurs im Rennverlauf bildete. Dahinter entstand eine ebenfalls recht große Verfolgergruppe, in der die weiteren drei Griesheimer saßen. In dieser Konstellation ging es dann auch auf die abschließenden 5 Laufkilometer.


Kristof lief die ersten zwei Kilometer schnell an und konnte, auf Platz fünf liegend, diesen auch noch bis zum Schluss verteidigen. Marius Lau bestätigte seine  guten Ergebnisse der vorherigen Rennen und erreichte als 14. das Ziel. Auch Johannes Kappel zeigte ein solides Rennen das mit einem 26. Platz belohnt wurde. Jannik Oeler konnte seine Leistung vom Rothsee nicht wiederholen und schloss das Teamresultat mit einem 32. Rang ab. Marius Overdick litt wie in den vorherigen Rennen an Magenkrämpfen und konnte deshalb nicht in den Kampf um die Platzierungen eingreifen.
Am Ende stand für das Team ein 5. Platz in der Teamwertung zu buche, der auch den aktuellen Tabellenstand wiederspiegelt.
Beim Abschlussrennen in Baunatal Anfang September werden die Griesheimer noch mal ihr Bestes geben um sich in der Tabelle noch etwas nach vorne zu schieben.

Podium in Ladenburg!

Podium in Ladenburg!

Langdistanz

Am vergangenen Samstag machte ich mich auf den Weg in die Römerstadt am Neckar. Das Rennen habe ich in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal gemacht und habe viele gute aber auch ganz dunkle Momente erlebt. Am Samstag sollte ein guter Tag her!

Die Strecken sind äußerst anspruchsvoll, gerade die Radstrecke ist mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten gespickt. Das Starterfeld konnte sich sehen lassen. Das Schwimmen im Neckar verlief ohne größere Vorkommnisse.  Mit viel Strömung ging es flussabwärts, ich machte nur das nötigste und erreicht an Position drei liegend zusammen mit nahezu allen Verfolgern das Ufer.  Der spätere Sieger Florian Angert setzte sich schon im Wasser deutlich ab. Dahinter entbrannte der Kampf um das Podest.  Am ersten Anstieg sortiert sich das Feld.  Ich fand mich in der Verfolgergruppe wieder, von hinten schlossen Michael Göhner und Steffen Kundel auf. Ich forcierte gegen Ende des Anstieges das Tempo und setzte mich zusammen mit Michael Göhner von den restlichen Verfolgern ab. Ich fühlte mich gut,  konnte den Abstand nach vorne aber nicht viel verkleinern.  An Position vier liegend erreichte ich die zweite Wechselzone.  Das Podest war noch in Reichweite. '50 Sekunden auf Platz drei' rief mir Kollege Stefan Eichheimer zu. Also los!  Ich fand schnell meinen Rhythmus und machte Boden gut. Bei km 7 überholte ich Malte Plappert, schob mich auf Rang drei und gab diesen Platz auch nicht mehr her.



Mit meiner Leistung bin ich ziemlich zufrieden! Nachdem die letzten Rennen nicht wirklich gut liefen, bin ich nun hoffentlich wieder auf dem richtigen Weg.  Es geht voran. Weiter geht es für mich bei der Europameisterschaft in Wiesbaden. 

Bis dahin

Euer Paul

Annika Koch wird 3. bei Deutschen Meisterschaften in Nürnberg

Annika Koch wird 3. bei Deutschen Meisterschaften in Nürnberg

Jugend

Vergangenen Samstag fanden sich Deutschlands stärkste jugendliche Triathleten in Nürnberg ein um die Deutschen Meister des Jahres 2016 zu ermitteln. Vom TuS mit dabei Annika Koch in der Jugend A, Max Hamann ebenfalls Jugend A und Scott Mcclymont in der Juniorenklasse.

Um 9:00Uhr ging es zunächst für Scott in den Dutzendteich. Diesen verließ Scott nach gutem schwimmen unter den ersten 10 und konnte die Radstrecke in der Spitzengruppe in Angriff nehmen. Die Strecke, zu diesem Zeitpunkt noch nass und sehr rutschig, absolvierte er souverän und konnte sich in der Gruppe gut behaupten, so dass  er in der 23 köpfigen Spitzengruppe vom Rad stieg. Auf dem Laufpart zeigte sich Scott dann wieder verbessert und konnte einen tollen 11.Platz erkämpfen.

 


Eine Stunde nach Scott ging es für Annika in das Rennen. Bei den Damen herrscht die Besonderheit, dass die A Jugendlichen Mädels mit den Juniorinnen starten. Die meist etwas stärker schwimmenden Juniorinnen bestimmen somit auf dem Rad das geschehen. Während die spätere deutsche Meisterin, den Sprung in die 8-köpfige Spitzengruppe schaffte, fand sich Annika in der 3. Radgruppe wieder. Leider waren es nur Annika, zusammen mit 3 Mädels aus Bayern, die immer wieder versuchten das Tempo der 20-köpfigen Gruppe hoch zu halten. So wurde der Rückstand auf die 2. Radgruppe, in der sich auch 6 A-Jugendliche Mädels befanden größer und stieg bis zum Laufen auf 35'' an. Für Annika galt es nun läuferisch das Maximale noch herauszuholen. Zusammen mit einer Athletin aus Bayern begann die 5km lange Aufholjagd. Bis einen km vor dem Ziel konnten sich die beiden auf die Plätze 4 und 5 hervorarbeiten. Der Abstand zu Platz 2 und 3 war jedoch noch 15 bzw. 30 Sekunden groß. Mit einem sehr starken letzten km und gelang es Annika zunächst sich von Position 5 abzusetzen und 200m vor dem Ziel die 3. Platzierte Athletin zu stellen und auf den 3. Platz vor zulaufen. Ein toller Erfolg für Annika, die damit nach dem deutschen Meistertitel im Duathlon, das zweite Podium einer DM in diesem Jahr erreicht.

 

Als letzter TuS Starter ging nun noch Max Hamann ins Rennen. Nach solidem Schwimmen und einer beherzten Radleistung ging Max mit der 2.Radgruppe auf die Laufstrecke. 20 Athleten konnten sich mit der ersten Gruppe zuvor absetzen und starteten 40 Sekunden vorher in die abschließenden 5km. Max kämpfte nun um jeden Platz und die Chance, sich als bester Hesse für die, am nächsten Tag stattfindende TEAM Staffel, zu qualifizieren. Mit einer ordentlichen Laufleistung finishte Max am Ende auf Platz 28 und damit als bester Hesse.

 

In der am darauffolgenden Sonntag stattfindenden Team Staffel belegte Max mit dem Hessischen Team, in einem 28 Mannschaften starken Feld, einen 12. Platz. Die Anzahl von 28 Mannschaften entsteht dadurch, dass die Landesverbände auf Wunsch auch ein 2. Team an den Start stellen dürfen.

TuS Team macht Plätze beim Saisonfinale gut

TuS Team macht Plätze beim Saisonfinale gut

Bundesliga

Am vergangenen Sonntag fand bei Temperaturen über 30 Grad der Abschlusswettkampf der 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga im Baden-Württembergischen Tübingen statt. Vor geschätzten 10.000 Zuschauern standen für die Athleten/innen 750m schwimmen im Neckar, 20km auf einem Stadtkurs in Tübingen und 5 sehr schwere Laufkilometer durch die Tübingen Altstadt auf dem

Für die Griesheimer Damen standen Jasmin Weber, unsere Ironwoman Natascha Schmitt, Jasmin Weber und Annika Koch am Start, die bereits am Samstag in Nürnberg bei der DM der Jugend A den dritten Platz erkämpfte. Nach dem Schwimmen befanden sich unsere Mädels in der 2. Radgruppe mit Anna-Lena, der 3. mit Jasmin und Annika und der 4. mit Natascha wieder. Im Verlaufe der Radstrecke fuhr  die 3. auf die 2. Radgruppe auf und somit verließen 3 TuS Mädels zusammen mit 25 weiteren Frauen die Wechselzone in Richtung Laufstrecke. Natascha folgte aus taktischen Gründen in einem Abstand von 75'' in der nächsten Gruppe. Nun begann das Ausscheidungsrennen durch die Tübinger Altstadt. Auf kurze Steile Anstiege, folgen winklige bergab Passagen, bevor wieder es wieder bergauf ging. Auf dieser Strecke konnten unsere Mädels nochmal alles aus sich herausholen und so stand für Jasmin am Ende Rang 18, für Anna-Lena Rang 22 Annika 25 und Natascha Rang 30 im Feld der 64 Damen zu Buche. Mit diesem Ergebnis gelang durch den 7. Tagesplatz noch der Sprung in der Tabelle von Platz 10 auf Platz 8. ,,Angesichts der krankheitsbedingten Ausfälle von Leonie Poetsch und unserer Nationalkaderathletin Lisa Sieburger ein Ergebnis, mit dem wir überglücklich sind‘‘, so Teammanager Moritz Hofmann.